Full text : Oekonomik der Transformationsperiode

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wußt  gestellt  und  bewußt  gelöst  wird.  Zugleich  mit  dem  Zusammenbruch ­
  des  Kapitalismus  zerschellten  der  Warenfetischismus ­
  und  seine  halbmystischen  Kategorien,*)  „Die  sozialistische
Revolution  wird  sozialistische  Methoden  (keineswegs  den  ganzen
Sozialismus  auf  einmal)  aufrichten  als  eine  vollkommenere  (im
Vergleich  mit  dem  Staatskapitalismus)  Methode,  um  einem  Zusammenbruch ­
  der  Gesellschaft  vorzubeugen,  die  wirtschaftliche
Grundlage  zu  erhalten  —  und  sie  sogar  zu  erweitern.  Der
Staatskapitalismus  rettete  den  kapitalistischen  Staat  durch  ein
aktives  und  bewußtes  Eingreifen  in  die  Produktionsverhältnisse,
Die  sozialistischen  Methoden  werden  eine  Fortsetzung  dieses
aktiven  Organisationsprozesses  sein,  aber  lediglich  zur  Rettung
und  Entfaltung  der  freien  Gesellschaft,  In  der  ersten  Zeit
werden  sie  nur  eine  neue  Oekonomie  der  Produktions-  und  Verbrauchsmittel ­
  ergeben,  werden  unmittelbar  die  Gesellschaft
retten,  später  werden  sie  mit  der  Wiederherstellung  der  Produktivkräfte ­
  beginnen;  dann  werden  sie  zu  einer  neuen,  höheren
Blüteperiode  führen.  Und  inzwischen  wird,  Stein  auf  Stein,  Glied
auf  Glied,  der  Sozialismus  aufgebaut  werden,  sowohl  als  mächtige ­
  Großproduktion  als  auch  als  System  neuer,  einfacher,  freier
Gesellschaftsbeziehungen.“**)
*)  Die  Gelehrten  der  Bourgeoisie  waren  dermaßen  vom  fetischistischen  ?
Gift  betäubt,  daß  sie  das  kapitalistische  Durcheinander  zu  einer  Perle  der
Schöpfung  erhoben,  So  leugnete  Herr  P.  Struve  prinzipiell  die  Möglichkeit
einer  Rationalisierung  des  Wirtschaftsprozesses  und  bekannte  sich  zu  einer
„wissenschaftlichen  Ueberzeugung  des  grundsätzlichen  und  immanenten  Dualismus ­
  dieses  Prozesses",  („Wirtschaft  und  Wert",  Band  1.  Russisch.
S.  60.)  Wahrhaftig,  der  Wunsch  ist  der  Vater  des  Gedankensl
**)  N.  Ossinski;  „Ueber  die  Voraussetzungen  der  sozialistischen  Revolution“ ­
  in  „Narodnoje  chosjastwo“  (russisch)  Nr,  6—7,  S.  5,  1918,  Marx
sah  wohl  den  langwierigen  Charakter  der  Katastrophe  und  der  Transformationsperiode. ­
  In  den  „Enthüllungen  über  den  Kommunistenprozeß  in  Köln"
zitiert  er  seine  Worte;  „Ihr  habt  15,  20,  50  Jahre  Bürgerkriege  und  Völkerkämpfe ­
  durchzumachen,  nicht  nur  um  die  Verhältnisse  zu  ändern,  sondern
um  euch  selbst  zu  ändern  und  zur  politischen  Herrschaft  zu  befähigen,’*'
(„Kommunistenprozeß",  Berlin,  1914,  S.  52.)
            
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