fullscreen: Almanach d'adresses de la Chambre de Commerce, d'Industrie et de Métier `a Zagreb

auf riesenhafter Stufenleiter betreiben werden; und in der 
Tat hat bereits eine Anzahl von Gesellschaften zur Anlage 
ihres Geldes damit den Anfang gemacht. 
Auf diese Weise geht die Nachfrage nach ländlicher 
Lohnarbeit immer mehr zurück. Auf sehr vielen Getreide- 
und andern Farmen, auf denen landwirtschaftliche Ma- 
schinen gebraucht werden, herrscht keine Nachfrage mehr 
nach den kräftigen, geübten, erfahrenen Landleuten des 
alten Schlages. Die verlangte Arbeit ist mehr mechanischer 
Art; es werden Männer gebraucht, die mit Maschinen 
umzugehen verstehen, denn was das Pflügen, Säen, Pflanzen 
und Ernten betrifft, so werden diese Verrichtungen von 
den Maschinen automatisch besorgt. Die Nachfrage nach 
Arbeitskräften wird am dringendsten zur Erntezeit; jeder 
Tag, an dem die Hilfe fehlt, zieht dann für den Arbeit- 
geber einen empfindlichen wirtschaftlichen Verlust nach 
sich; die Ernte muß innerhalb einer kurzen und beschränk- 
ten Zeit eingebracht werden, sonst verfault sie auf dem 
Boden. Folglich erzeugen diese Umstände in hohem Maße 
nomadische ländliche Arbeitselemente; zur Erntezeit ziehen 
Scharen von wandernden Fabrik-, Werkstätten- und Gru- 
ben-, Eisenbahn- und anderen Arbeitern, die in ihrem be- 
sonderen Beruf keine Arbeit haben, nach den Gegenden, 
wo Ernten im Gange sind und wo sie einige Dollar auf- 
lesen können. Dieselben Maschinenkräfte, die darauf hin- 
wirken, das Bedürfnis nach Feldarbeit herabzusetzen, wir- 
ken, wie wir sehen werden, ähnlich auf beinahe alle Gebiete 
gewerblicher Tätigkeit ein. Die Männer, die auf diese Art 
entbehrlich werden, wandern oft weite Strecken, um zur 
Erntezeit Arbeit zu finden. Da es ihnen an Geld fehlt, 
reisen sie als blinde Passagiere auf Frachtwagen, oder 
„hoof it“, d. h., sie laufen zu Fuß; daher wird die Be- 
zeichnung „hobo‘“ auf sie angewandt. Ein beträchtlicher 
Teil der Erntearbeit wird von diesen „hoboes‘“ ausgeführt, 
die nichts mehr oder weniger sind als entlassene oder ver- 
triebene Arbeiter, die heruntergekommen sind, weil sie in 
ihrem eignen Gewerbe keine Arbeit bekommen können, oder 
weil sie sich weigern, länger Maschinensklaven zu sein.
	        
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