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Juteindustrie Großbritanniens.
Der Verbrauch an Rohstoffen läßt sich nach dem Werte nicht berechnen,
da, wie schon bei der Juteindustrie Deutschlands erwähnt, die Preise für Jute
in der Zeit von 1890 bis 1913 etwa auf das Doppelte gestiegen siftd. Tat
sächlich hat England an Jute aus Britisch-Indien eingeführt:
1890 369690 t im Werte von 100,4 Mill. Mark
1913 • • 350826 t „ „ „ 188,6 „
Es läßt sich aus der vorseitigen Aufstellung nur schließen, daß die Jute
industrie Englands — in der Ausdehnung seit 1890 sich ziemlich gleich bleibend —
in erster Linie für die Ausfuhr arbeitet, indem ein kleinerer Teil als Halbfabrikate
(Garne) und ein größerer Teil als Fertigwaren ausgeführt wird.
Auch die Einfuhr an Jutegeweben und Säcken ist eine recht be
deutende. Die hauptsächlichsten Einfuhrländer hierfür im Jahre 1913 waren:
Britisch-Indien 49,5 Mill. Mk.
Belgien 2,5 „ „
Deutschland
Frankreich .
1,6 Mill. Mk.
1.4 „
Die hauptsächlichsten Länder für die Ausfuhr im Jahre 1913 waren:
Ver. Staaten . .
52,4 Mill. Mk.
Australien . . .
2,5 Mill. Mk.
Argentinien . .
14,1 „ „
Dänemark . . .
2,2 „
Kanada . . . .
9,6 „ „
Norwegen . . .
2,0 „
Kuba
4,2 „ „
Chile
2,0 „ „
Deutschland . .
2,8 „ „
Schweden . . .
1,9 „ „
Niederlande . .
2,5 „ „
Brit.-Südafrika .
1,8 „ .,
Brit.-Westafrika
2,6 „ „
Peru
1,6 „
Kolumbien . .
Britisch - Indien
Uruguay . . .
Neuseeland . .
Belgien . . . .
Rußland . . . .
1.4 Mill. Mk.
1.4 „ „
1.2 „ „
1.3 „ „
1.4 „ „
1,2 „ „
Jutegarne.
1913 waren:
Die hauptsächlichsten Länder für die Ausfuhr im Jahre
Brasilien
Portugal
6,0 Mill. Mk.
2,6 „ „
Kanada . .
Argentinien
1,3 Mill. Mk.
1,2 „ „
Niederlande
Belgien . .
1,1 Mill. Mk.
1,1 „ „