280 Hige, Geburtenrüdgang uud Sozialreform
6. Wie die Konfeffionen bei der Geburtenzahl und ihrem Rüc-
gange beteiligt find, ergibt fihH für Preußen — für das Reich fehlt
eine folde Statijtik — wie folgt. Wenn man die Geburten aus Kon
feffionell ungemijchten Chen mit den ungemijdhten Chefjdhließungen für
bie beiden maßgebenden Konfeflionen in Beziehung fept, jo kamen 1)
auf je eine rein prot, auf je eine rein IatB.
Chefdhließ. Geburten Che[Gließ. Geburten
aus rein prot. Chen aus rein fath. Chen
53
1875— 1879
1880—1884
1885—1889
1891—1895
1896—1900
1901—1905
1906
1907
1908
1909
1910
1911
1912
19138
5
12
418
3,84
3.76
3,638
3.44
3.49
3,38
3,30
3.18
3.03
2.03
5,2
5,2
5.16
5,09
5,30
5,31
5,21
5,16
5,12
5,14
5,03
4,86
475
Auf je ein Katholijhes Ehepaar kamen aljo 1913: 4,75 Kinder, auf je
ein protejtantijcdhes Paar 2,93 Kinder. Die Zahl der Kinder auf je eine pro-
teitantifiche Che ij feit 1875/79 bis 1913 {tetig von 4,5 auf 2,93 gefallen,
während die Fruchtbarkeit in den Katholijdhen Chen fih bis 1906 fajt
leid) blieb, von da ab aber leider auch einen Nücgang aufweift.
Unter 1000 eheliden Kindern, die in Preußen feit 1875 geboren
wurden, waren 2)
1875
1890
1900
1905
1910
L911
1912
1918
1914
603 au3 rein evang. und 339
5385 345
553 376
539 390
328 “4
515
516
512 ,
503 „
au3 rein Iath. Chen
”
h
DD
424 ” ”
fr
1) Koft, Die Kulturkraft des Katholiziamus (Paderborn 1916) 98 und Krofe
Rirchlihes Handbuch 1916.
2) Stat, Sahrbuch für Nreuben.