Full text: Geburtenrückgang u. Sozialreform

SHipe, Geburtenrüdgang und Sozialrejorm 
zewöhnen, die Oberhand gewinnen . . . die Geburten zurüdgehen.“1) 
In gleicher Weifje erkennen wohl die meiften Vertreter der Bevöllerungs 
politit, die dem fittliden Ernite des Problems gerecht werden, die fegens- 
reiche erziehlide Wirkung der Katholifhen Kirdhe in diefer Nichtung an. 
So Wolf, Oldenberg,2) Sering, Sache, Seeberg, Paul Jafie, Müller,3) 
Schrent, Berger,‘) Krofe®) u. a. Diefer Anerkennung wollen wir Katholiken 
ung freuen, aber ohne un? dejfen zu rühmen oder ung in falidhe Sicher- 
heit einzuwiegen, Der Feind podhHt mäcdHtigaud an unfere 
Zore, und in unfern ftädstijdhen Mauern Haffen bereits ftarke Niffe und 
Einbrüche. Da wächit die Verantwortung und die Pflidht, daß alle, 
dienodh an die MadHt des Chriftentums glauben, alle, 
dieguten Willens find, fjidhin heiligem Ernft und in 
dpfervollerArbeitdieHandreidenzugemeinfamer 
Xbwehrde&gemeinfamen Feindes. „Feder, der hier irgend 
mie {törend eingreift, wird fidh als ein Feind feines Bolke8, wer aber dieje 
Erkenntnis fördert und in die Tat umfeken hilft, al3 fein beflter Freund 
erweifen“” (Borniraeager). 
234 
1) 44. % Schmoller8 Jahrbuch 1916, 438, 3) BZeitfhrift für Soztalwijfen[chaft 
1916, 120. %) Beitfchrift für Medizinalbeamte 1911, Nr. 128. *) Kirchliches 
Handbuch 1916.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.