Full text: Geburtenrückgang u. Sozialreform

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B. Gefahren des Geburtenrüdganges 
jer wirtidhaftlidhen Stagnation — auf 248 000.1) . Diefe Durchdringung mit national- 
xzemden Elementen bedeutet eine innere „Eroberung“, die fi einmal zu einer 
rationalen Gefahr auswachfen kann. 
Der Krieg Hat auch in unfjerer Produktionsarmee furchtbare Lücen 
geriffen, und zwar nicht bloß in der Zahl, fjondern auch in der Qualität. 
(&8 find die tapferjten, opferwilligiten, die beften Jünglinge und Männer, 
»ie der Krieg dahinrafit. So gilt es, auch dieje Lücen auszufüllen zur 
Ausgleichung der graujamen „fontrafelektorijchen“ Auslefe, die der Krieg 
getroffen. & gilt, tüchtige Kräfte zu gewinnen, die in den verantwort- 
lichen Stellungen auf militärijdhem, wirt/Gaftlidhem, politiidhem und 
geiftigent Gebiet die Führung übernehmen. Dies um fo mehr, alz Deutfch- 
lands Weltitellung inmitten Europas — dank einer gütigen Führung 
ser Borjehung — wählt und fteigende Anforderungen Stellt. Nur die 
;teigende Bahl der Bevölkerung aber ermöglicht auch "die beite Auslefe.2) 
4. Eridhütterungderfittliden Ordnung. Die bewußte, 
ireventlidhe Geburtenverhütung entfleidet die Che ihrer fittlidhen Würde. 
& it eine Auflehnung gegen die Natur und die Abfidhten des Schöbfers. 
Sie drückt daz Weib, berufen zur Hohen Würde der Mutterfchaft, zur 
Stlavin der Sinnlichkeit herab. Mit der Muttermürde ft auch die eHelicdhe 
Ziebe und Treue erfchüttert. Kinderjegen ft das Ffeftejte Band der Che. 
8 it nicht Zufall, daß mit dem Geburtenrücdgang parallel geht die BVer- 
mehrung der Chefheidungen und der Projtitution. 
Die Verfündigung gegen Gott und die Natur beginnt zunächft mit 
jittlidjem Widerftreben und im Bewußtfein der Schuld. In diejent Sinne 
und als Berfehlung einzelzer ijt die Geburtenverhltung gewiß alt und bei 
allen Bölfern heimijh. Daz Verhängnisvolle aber ft, wenn fie als gutes 
Recht in Anfpruch genommen oder gar als „Pflicht“ hingeftellt wird; wenn 
jie mit dem Fanatismu3 des böfen Gewiffens zunächft vertraut im Kreife 
der Freunde und Standesgenoffen, dann offen und allgentein propagiert 
wird. In diefem Stadium {tehen wir leider fon. Die Propheten des 
Neumalthufianismu3 ftellen fi al8 die Verkünder einer 
neuen, glüclidhern Zeit, al3 die Wohltäter und Netter der MenfHhHeit dar. 
Die bitterite Berhöhnung der Mutterwürde wird als „Mutterjhuß“ ausge- 
geben und gepriefen. Wer die Stimme zum Protejt erhebt, wird als Gegner 
des Fortihritts und der Kultur, als Feind des Volkes verjchrien. Sie wird 
zu einem Beftandteil der „Mode“; e8 ijt die Macht einer Hupnole, in 
der weite Kreife unjeres Bolfes befangen find. 
Was aber da Schlimmite it, diele Sitten und Gebräuche lernt 
au bereits unjere Jugend kennen. Die Unterhaltungen 
in Fabrik und Werkitatt, ja Jelbit in den SOlübengrüben tragen fie auf 
das este Dorf hinaus. Dazu fommen die Künfte der Verführung und 
"7 Feutfkrand 178. *) Val. Erhaltung 282.
	        
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