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Statiftlk, herausgegeben vom Statiftifchen Reichsamt, Jahrgang i,
Nr. I, S. 20; Nr, 2, S. 72; Nr. 3, S. 127; Nr. 4. S. 172. Verlag
Reimar Hobbing, Berlin),
Setzt man die durchfchnittliche Teuerungszahl für das Reich
im Jahre 1913/14 = 100, fo ergeben fich für
Januar
1920
—
September
1920
777
Februar
»»
623
Oktober
,,
£27
März
> >
741
November
„
872
April
ff
836
Dezember
,,
916
Mai
f r
876
Januar
1921
924
Juni
ff
842
Februar
f f
901
Juli
f i
842
März
f.
901
Auguft
,,
795
April
894
b) Es ift ein Ortsklaffenver/.eichnis in Arbeit und faft
fcrtiggcftellt, das auf Grund zuverläffigfter ftatiftifcher
Unterlagen eine Einteilung der deutfehen Gemeinden in
fünf Ortsklaffen enthalten wird. Diefcs Ortsklaffenverzcich-
nis, das dauernd auf dem laufenden gehalten werden jdll,
ermöglicht, den wirklichen Kaufwert, den der Lohn in den
einzelnen Orten befitzt, abzufchätzcn und damit die Löhne
den örtlichen Verschiedenheiten der Lebenshaltungskosten
anzupaffen. Während bisher infolge der grojzen Unficherheit
über die reale Kaufkraft des Lohnes eine zentrale Lohnrcgclung
die gröfztenSchwierigkeiten bot, die fich nur durch dieSchaffung
befonderer Ortsklaifcnverzeichniffe für die einzelnen Tarif-
gemeinfehaften beheben liefzen, wird man auf Grund des
neuen Ortsklaffenvcrzcichnifies wieder zu der zentralen
Lohnvereinbarung übergehen können und damit eine Un-
fumme bisher notwendiger Verhandlungen und Streitig,
keiten vermeiden. Es geschieht das in der Weife, dafz man
die Löhne für irgendeine Ortsklaffe tatfächiich feftfetzt und
für die übrigen Ortsklaffen entsprechende Zufchlägc oder
Abfchläge auf diefc Löhne vereinbart, wie dies in ähnlicher