2. Über das Lesen und die Gliederung von Personen- Konten
vgl. Bd. I, S. 43, 170, 236 ff.
3. Fabrikations-Konto einer Metallwarenfabrik
kalkulatorische Verarbeitung 1 ) 2 ):
bagerbestände am Ende des Bilanzjahres ... Ji 74 220,—
Versand der Fertigwaren (abzüglich Frachten,
Provisionen) „ 591 447,91
Produktion M 665 667,91 =
Rohmaterialien u. Fracht M, 401 368,19 (== 73,3 %
Arbeitslöhne „ 92 753,17 (= 16,9 %
Betriebskosten „ 25 753,68 (= 4,7 %
Handlungsunkosten „ 27 523,61 (=
5,1 %
= 14.0 % I
= 3,9 % j
= 4,1%
Selbstkosten Jt 547 398,65 = 82,3 % | g
Fabrikationsgewinn Ji 118 269,26 = 17,7 %
Arbeitslöhne und Betriebskosten verhalten sich wie 93: 26,
rund 100 : 30, Handlungs- und Herstellungskosten (M. 519875,04)
wie 28 : 520, rund 54 : 1000. Die Betriebskosten werden gedeckt
durch einen Aufschlag von 30% auf den Arbeitslohn, die Hand-
hingskosten durch 5,5 % Zuschlag zum Herstellungspreis (oder
30% zum Lohn). Mit 100 M. Verkaufserlös werden Arbeitslohn
(14) und Unternehmergewinn (17,7) ungefähr zu gleichen Teilen
bezahlt; auf 100 M. Lohn entfallen etwa M. 127,— Unternehmer
gewinn. Der wichtigste Rentabilitätsfaktor dieser Unternehmung
ist der Einkauf von Rohmaterialien; Arbeitslöhne und Kosten
'Aachen rund 25 % der Selbstkosten, etwa 75 % entfallen auf
die Rohstoffe.
Als 4. Beispiel sei das Warenkonto einer Kriegsgesellschaft
wiedergegeben, das wegen der Rückbuchungen früherer Rück
stellungen unter den Kreditoren interessiert (S. 186).
5. Kalkulatorische Verarbeitung der Bilanzen einer Brauerei-
Aktien gesellschaft.
a) Bilanz (s. S. 188 u. 189).
b) Gewinn- und Verlust-Konto Bd. I, S. 264 ff.
*) Entnommen Lettner, Selbstkostenberechnung, S. 47-
! ) Fabrikations-Konto
Selbstkosten 547 398,65
(wie oben)
Verkauf 591 447,91
Lagerbestände 74 220,—
Hin