meinen können diese Kreise wie folgt ge:
kennzeichnet werden:
1. Der Kreis Pugatschowsk stellt einen
verhältnismäßig einheitlichen Kreis dar, ob-
gleich auch dort verschiedener Boden anzu-
treffen ist. Mit Lehm untermischte Schwarz:
erde herrscht bei weitem vor. Der nördliche
Teil‘ des Kreises weist ausschließlich
Schwarzerde auf.
2. Der Kreis Nowousensk weist eine
größere Verschiedenartigkeit auf. Man be:
gegnet dort vier Grundarten der Bodenbe-
schaffung:
Schokoladenfarbener Schwarzerde;
Kastanienfarbenem Lehmboden;
Hellbraunem und kastanienfarbenem
sandigem Lehmboden;
Hellbraunem Lehmboden (im Süden).
E
3. Das Areal der Uraltruppen. Der
Boden weist eine größere Gileichartigkeit
auf. Es ist hellbrauner Lehmboden, stellen:
weise mit kleinen Steinen untermischt. Die
Lagerstätten sind alt und nur zu geringem
Teil abgebaut.
4, Kreis Leninsk (früher Zarewsk). Ka:
stanienbrauner Lehmboden erscheint hier
nur an einzelnen Stellen eingesprengelt;
überwiegend begegnet man hier hellbraunem
Lehmboden.
5. Donezker Kreis des Donezer Ge:
bietes; unterscheidet sich scharf durch die
Qualität des Bodens, der ausschließlich von
Schwarzerde gebildet wird: mit Lehm unter:
mischte Schwarzerde im Nordwesten und
kastanienfarbene Schwarzerde im Südosten.
6. Der Tscherkaßker Kreis des Donezer
Gebietes ist ähnlich dem Donezker Kreis.
Auch in ihm herrscht im Norden mit Lehm
vermischte Schwarzerde und im Süden ka:
stanienfarbene Schwarzerde vor.
7. Der erste Donkreis stellt eine Misch:
ung von 4 Bodenarten dar. Im Süden und
Norden herrischt die schokoladenfarbene
Schwarzerde vor, die durchschnitten wird
durch vom Westen nach Osten ziehenden
kastanienbarbenen Lehmboden, hellbraunen
und kastanienfarbenen sandigen Lehmboden
und alluvialem Boden.
8. Der Kreis Ssaljsk weist im Zentrum
schokoladenfarbene Schwarzerde auf, die in
den Randgebieten (Süden, Westen und Nor-
den) in kastanienfarbenen Lehmboden über-
geht.
9. Der Kreis Temjuksk stellt ein ziem:
lich buntscheckiges Bild dar. Hier wechseln
die folgenden Bodenarten miteinander ab:
Hellbrauner und _kastanienfarbener,
sandiger Lehmboden;
kastanienfarbener Lehmboden;
hellbrauner Lehmboden;
Alluvialboden;
mit Sand vermischte Schwarzerde.
10. bis 12. Die Kreise Kawskask, Da:
»insk, Medweshinsk; weisen ausschließlich
<astanienfarbenen Lehmboden und schoko-
adenfarbene Schwarzerde auf.
13. bis 14. Die Kreise Alexandrowsk
ınd Stawrokoljsk haben Aehnlichkeit mit
len Vorgenannten, man begegnet jedoch im
Süden auch mit Lehm untermischter
Schwarzerde.
Die Wirtschaftssysteme haben überall
len Charakter von Körnerwirtschaften, wo:
ei der Anbau von Brotgetreide vorherrscht.
Die vorherrschende Getreideart ist der
5ommerweizen; er nimmt 50 Prozent der
jaatfläche in allen Kreisen mit Ausnahme
les nördlichen Kaukasus ein, wo der Weiz
zenanbau wesentlich geringer ist, und in den
3Zezirken UstjzMedwedezk zirka 25 Prozent,
<Cawkask zirka 10 Prozent, Temjuksk zirka
5 Prozent beträgt.
Ziemlich bedeutend ist der Anbau von
Gerste, Er beträgt im Bezirk:
Tscherkaßk zirka 30 Proz. der Saatfläche;
P"emrjuksk „ 30 „
Cawkask „20 »
5saljsk „„ DO m &
n den übrigen weniger als 10 Prozent der
jaatfläche. Der Anbau von Hackfrüchten
st ganz unbedeutend.
In den Abteilungen Kawkask und La:
»jinsk werden bis zu 50 Prozent der Fläche
‘:ür Saatgutspelze eingeräumt.
Der Ernteertrag hängt nahezu ausschließ-
ich von der Menge der Niederschläge, so-
nit vom System der Bodenbearbeitung im
Aderbst, Winter (Erhaltung des Schnees auf
ien Feldern) und Frühjahr ab.
Eine besonders intensive Arbeit der
nenschlichen Kraft ist während der Ernte:
‚eit, der Zugtiere während der Bodenbestel:-
ung im Herbst zu beobachten.
Im Kreise Pugatschowsk besitzen wir
nindestens 390 000 Deßjatinen Ackerboden.,
Eine genügende Menge toten Inventars,
Mühlen, einige Bauten sind vorhanden.
Noch bedeutender sind die Vorräte an
3oden im Kreise Nowousensk. Wir zählen
ıer bis zu 500000 Deßjatinen geeigneten
Zodens, der aus dem Fonds des früheren
)rivaten Besitzes stammt und zusammen
‚ängende Massive bildet. In den Sowiet: