bekommt er von der Bank der Ratsherren das Anrecht auf
einen Teil dieser oder jener alten Landstraße auf Man-
hattan, welche die Stadt aufschließt; wieder und wieder
bekommt er Rechte auf Land unter Wasser. Er geht die
Bank der Ratsherren immerfort um dieses oder jenes Privi-
leg an und bekommt es fast immer. Keine Besitzung und
keine Geldsumme ist für seine Klaue zu klein. Im Jahre
1832, als die achte Avenue zwischen der 13. und der
23. Straße planiert wird und die weggeschaffte Erde von
der Stadt an einen Unternehmer für 3000 Dollar verkauft
wird, petitionieren Astor, Stephan D. Beekman und Jacob
Taylor um Überlassung eines Teiles von dem Gelde, das
aus der Erde gegenüber ihren Grundstücken erzielt worden
war. Das betrachtete man als einen so niedrigen Übervor-
teilungsversuch, daß die Ratsherren es eine „unvernünftige
Eingabe“ nennen und sich weigern, ihr Folge zu geben. Im
Jahre 1834 billigen ihm die Ratsherren einen Teil der alten
Hurlgate-Landstraße zu und Rhinelander einen Teil der
Southampton-Landstraße. Kein Jahr vergeht, ohne daß er
zin paar neue Rechte und Privilegien von der Stadtregierung
erhält. Auf sein Ansuchen werden die und die Straßen
planiert und reguliert; die Regulierung anderer Straßen,
die nicht in seinem Interesse liegt, wird aufgeschoben.
Es muß aber erwähnt werden, daß die Leute, die man so
mit Wohltaten überhäufte, von Gesetzes wegen noch andere
Vorteile genossen. Für städtischen Grund und Boden, den
sie gekauft hatten, konnten sie mit bequemen Fristen zahlen;
nicht selten mußte die Stadt schließlich klagen, um Bezah-
lung zu erlangen. Aber die Mieter dieser Großgrundbesitzer
mußten ihren Zins auf den Tag zahlen, wo er fällig war —
sie durften nicht mehr als drei Tage im Rückstand bleiben,
ohne Exmission gewärtigen zu müssen. Das war aber nicht
der ganze Unterschied. Für den Grund und Boden, den
sie auf schwindelhafte Weise von der Stadt erhalten hatten
und den sie sich weiter noch auffüllen, regulieren, planieren
oder sonstwie auf Kosten der ganzen Gemeinde verbessern
ließen, weigerten sich die Grundbesitzer, pünktlich Steuern
zu bezahlen, Was war die Folge? „Einige unserer wohl-
habendsten Bürger,“ berichtet der Revisor 1831, „haben