Full text: Die Theorie des Geldes

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Capitel V. 
Sind dagegen die ISoten i neon verti bei, so tritt 
in dem Falle, wo mit dem Ueberilnss an Noten zugleich 
ein Mangel an Metallgeld zu Zahlungen nach dem Aus 
lande Hand in Hand gebt, was also wiederum voraus 
setzt, dass der Stand der Wechselkurse dem Ausland 
gegenüber ein ungünstiger ist, ohne Zweifel immer eine 
mehr oder weniger bedeutende Entwerthung (De 
predation) der Noten im Verhiiltniss zum Metallgelde 
oder der Münze ein. 
Die gleiche Wirkung erfolgt auch, wenn es sich 
um inconvertibles Staatspapiergeld handelt. 
Da jedoch diese Entwerthung des Papiergeldes oder 
der Noten im Verhältniss zum Metallgeld immer nur 
die Folge des Umstandes ist, dass eben der Ueberfluss 
an Noten oder Papiergeld nicht auf (irund eines einfa 
chen Forderungsrechtes bei dem Emittenten in Metallgeld 
umgewechselt werden kann, trotzdem dass bei einem 
vorhandenen Mangel an Metallgeld zu Zahlungen nach 
dem Auslande ein solches Umwechslungsbedürfniss vor- 
— so äussert sich diese Entwerthung zunächst 
auch immer nur in den Wechselkursen und in einem 
Dis agio des Papiergeldes oder der Danknoten gegen 
über dem Metallgeld oder der Münze, und erst in 
Folge dieses Disagios tritt dann auch eine Preisstei 
gerung der Waaren ein, während dagegen von einem
	        
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