Der Ural
Bon YAM, Riefle
Un der Grenze Europas und Aliens wird die olteuropäifdhe Tiefs
ebene von einer Bergfette, dem Ural, unterbrochen, die [idh in einer
Länge von 2560 km von den Ufern des Karijdhen Meeres bis zum
Araljee in ziemlich gerader Ridhtung von Norden nad Süden hinzieht.
Diefles [Hmale Gebirge, das nirgends breiter als 75 km ift, bildet
die Wajjerfheide zweier grober Flukiylteme — im Olten des IrtylH
und Ob, im Welten der Kama, PetjdhHora und des Uralfiujjes. Die
mittlere Kammeshöhe überfteigt night 360—460 m. Na Olten fällt
ber Ural meijt [teil in die weitfibirijde Cbhene ab, während er im
Weiten aNlmählidh, vielfad) terrajfenförmig in das Fladland übergeht.
Der Ural wird gewöhnlidhh) in drei Teile geteilt, den nördlidhen
oder polaren, den mittleren oder erzreiden und den Jüdlidhen oder
waldreiden. Der nördlide Ural zieht fiH vom Kariidhen Meere bis
zu den Quellen des PetfhHoraflufjes hin und bildet fortlaufende,
jtellenweife recht hohe Felfenketten. Hier befinden fjiH audh die Hödhiten
Gipfel des Gebirges, der Telpos-is (1656 m), der Cheft-ner und
der Sablja. Die Vegetation Hat im äußerften Norden einen tundren-
ähnliden Charakter, aud) weiter JüdlidhH [ind Kamm und Gipfel wald-
[os, nur Krüppelhölzer Können hier gedeihen. In den Tälern dagegen
wachen hier bidte Nabdelwälder. Der mittlere Ural, der ih bis zum
Durgbrucdstale des Uralfiujfjes erftredt, ijt der jHmalite und zugäng-
lidhjte Teil des Gebirges. In feinen füblihHen Teilen, in der Gegend
von Hekfaterinburg, bildet er Jtellenweile eine flade Hochebene und
verliert voliommen den gebirgigen Charakter. Der mittlere Ural war,
bejonders in feinen nördlidHen Teilen, mit riefigen NMadelwäldern bhe-
dedt, im Süden herren Laubwälder vor. Doch Hat der Waldreich-
tum durg Naubbau ftark abgenommen, und gegenwärtig ijft in der
Gegend von Fekaterinburg fogar vielfad) Holzmangel zu fpüren. Der
jübdlide Ural befteht aus drei parallel von Norden nad Süden laufen-
den Kämmen. Der mittlere diejer Gebirgsfämme gilt als die eigent-
lie Fortiekung des Urals, der SitliHe trägt den Namen der Ilme-
nildden Berae, der weitlihe des Urenaaiiden Gebiraes. Der aanze