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Zelten . vielgeltaltig ijt das Klima im weitliden Transfaukfafjien: eine
;ropijd) üppige Vegetation (u. a. Feigen und SGranatbäume), Sümpfe
und dichte Urwälder, in denen der Büffel Hault, hededen das regen-
reihe, warme Tiefland; etwas Höher hinauf liegt die Zone der Eiche,
des Maijes und des Weinfjtods —- der am didhtejten bevölferte Teil
yes Landes. Bis 700m Höhe trifft man die Baumwolljtaude als
Rulturpflanze, bis 1000 m Linden- und Eidenwälder an; weiter höher
nird der Wald zuerft von Buchen, dann von Birken, Nadelhölzern,
Ahorn und Notbuchen gebildet; in einer Höhe von 1500m nimmt er
ganz nordijdhes Gepräge (Tannen, Birken und Ejpen) an. Bon Körner:
früchten wird in den unteren Lagen Mais, in den mittleren Weizen,
weiter höher Roggen und Gerfte gebaut. Die Bewohner des Waldes
iind vorzugsweile Rehe, Edelhirfhe und Bären, oberhalb der Baum-
grenze lebt die Gemfe und der Steinbod,
4. Das HogHland von Armenien, der [ogenannte Kleine
Raufajus, verläuft im allgemeinen parallel mit dem Kaufa[usgebirge
und bildet mit feiner viel geringeren Erhebung von 1500 bis 1800 m
sin teils {Iacdhes, teils gewölbtes, meijt jrudtbares Plateau; aus
diejem erheben fidy verfdiedene Berginjteme, die eine HShe von 2500
5is 3000m erreiden; die hHöchiten Gipfel [ind der Ararat und der
Aagös; viele Bergifetten hefigen erlojdene Vulkane; im Krater des
Uagds wird fogar Schwefel gewonnen; Zahlreiche und große Seen
beleben die Landihaft. Klimatijdh find alle Zonen vom weichen See-
%Tima an der Külte bis zum rauhen Gehirasklima vertreten.
9. Die DBevölkerung
Kaufafien beherbergt etwa 12 Millionen Einwohner und ijft dem:
nad) äußert dünn bevölfert: die Didtigkeit pro Quadratwerjt beträgt
im Gouvernement Kutais 55, Eriwan 40, Tiflis 33, Kuban 33,
Baku 30, dagegen im Dageftan nur 26 und im Terefgebiet gar 19.
Die ethHnographijHen Verhältnifje Kaukafiens gehören zu den ver-
mideliten der Erde, feine Lage als einer Brüde zwilden Ajien und
Europa, fowie der Oberflägendharakter des Landes mit ben riegel-
artig abjperrenden Gebirgsreihen und tief eingefeniten, [dhwer zugäng-
liden Tälern haben ein Völkergemijdh von jeltener VBielgejtaltigkeit
hervorgebracht: groß war die Zahl der eingewanderten KRalfen und
der Meinen Völkerfplitter, die unter dem Schuß der Bergwälle ein
zinfames Leben zu führen und fo ihr Blut- und Sittenerbe durch
die Yahrhunderte zu erhalten vermochten. Noch Heute zählt man in
Raufalien 35—40 verfdhiedene Sprachen.
Da {ft zunächft die autodthone Kaukalijche Rafje: die Sprachen
itanden bis vor kurzem ganz ifoliert da und werden neuerdings mit dem
Die wirtichaftlidhe Zukunft des Ditens
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