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;owohl fqwer paflierbare jHhneebededte Gebirge, als aud) Jonnenver-
rannte Sandwülten, nur der nalje Lehmboden kann ihm gefahrvoll
yerden; es ift daher in der Regenzeit nit Teicht, eine Karawane 3U-
jammenzujtellen, man ijt genötigt, [elbjt Kamele zu faufen, fie folteten
dor dem Kriege etwa 120—160 Mark. Die Transportpreije betrugen
ie nad) der Jahreszeit 40—85 Pfennig pro Tonne und Kilometer. Ein
Ramel farın mit 200—250 kg beladen werden und legt in einer Nacht
(am Tage ruhen die Tiere aus) 35 km zurüd. Pferde gehen etwas
idhneller (40 km täglich), tragen aber nicht mehr als 80 kg. Die Waren
iind allen Einflüjfen der Witterung ausgejeßt und werden bei dem täg-
lien Auf und Wbladen leicht bejhäbigt. Die Wege, die dem Wagen-
verfehr dienen, find oft ganz unpallierbar: der Löhboben bildet, wenn
sr vom NMegen aufgeweicht ift, einen zähen Moraljt, der für Wagen
und Tiere oft wodhenlang nicht zu durchqueren ijt. Dem Berfonenverkehr
dient die Pofjt, dem Perjonen- und Wagenverkehr der einheimijdhe
Mrba, ein zweirädriger Hoher, ganz AaUs Holz hergeftellter Wagen.
Neuerdings wurde au ein Automobilomnibusverkehr geplant. Die
Wege im Hochgebirge ftellen enge, äußer]t fOwer gangbare Pfade dar,
bie meift überhaupt nur im Sommer (Suli—YAuguft) benugbar find.
Bon größter Bedeutung für die wirt{dhaftlide Entwidlung des
Landes find natürlid die Eijenbahnen, die feit den achtziger Jahren
des vorigen Jahrhunderts mit unjäglider Mühe gebaut worden jind;
große Schwierigfeiten bereitete vor allem der Triebjand: dur Be-
deden des Bodens zu beiden Seiten der Bahnlinie mit einer Qehm-
ihidht, durg Anpflanzung von Wüftenpflanzen ijt die Bahn allmäh-
lid nad) mandherlei Mikerfolgen vor Verjdüttung ge/hüßt. Die beiden
zroßen Bahnlinien (die mittelafiatiide und die Orenburg— TajdHfenter)
genügen den Verkehrsanjprüden [don längit nidt mehr, vor allem
verlangt das Baumwolland Südturkejtan beijere Verbindungen mit
dem getreidereichen Norden, eine ent|prehende Bahnlinie (Arys—Werny)
wurde bei Kriegsbeginn in Angriff genommen. Ganz bejonders wichtig
märe die Anlage von möglichjt zahlreichen Aeinbahnen. Neuerdings
ift u. a. der Bau folgender Bahnen ins Auge gefaßt: einer [übjibirie
i®en Bahn von Orft im Gouvernement DOrenburg nad) Semipala-
Hinf£ durd) die Kirgifijdhe Steppe (mit einer Abzweigung nad) den Kupfer-
werfen von Aimolinfk), einer Linie Stawgorod— Semipalatinff—Werny
und Petropawlowji— Koft!dhetaw,
Der Verkehr auf den Waljfjerftraken ft in Airgifijtan auf dem
Srtyld) befonders lebhaft, während er auf den Flüfjen Turkejtans
mit großen Schwierigfeiten zu fämpfen Hat: Hochwajjer wedhjeln mit
außerordentlidem Tiefitande, das Wafjer reißt oft ganze Landiom-
pleze mit fig fort und verändert [tändig das SFlußbett, erjhwert wird
der Dampferverkehr no durd den Hohen Schlammgehalt des Walfers.
Die wirtichaftlihe Aukunft des Oltens 17