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aufnimmt. Legterer fommt vom Aldanplateau, wobei er dem Bogen
jes Yablonvi-Gebirges folgt, weldher Jid) nordwärts bis zur Z Huth
Halbinfel unter dem Namen Stanowoi-Chrebet fortjeßt.
Bon der Mündung des Aldan weicht die Lena in großem Bogen
dem WerhHojanijhen Gebirge aus, behält aber die Eigen{dHaften
;ines breiten Flachlandjtromes mit vielen Injeln und Buchten, und
>mpfängt den größten linken Nebenfluß Wiljni.
Nur vereinzelten Eismeerfahrern (Norden[kjöld) ijt es gelungen,
on Europa aus bis an die Lenamündung durchzudringen. Wichtig
dagegen ijt die Binnenfahrt — über das Aldantal führt die be-
deutende Strake Yakut[f-OdHotfk.
Die fanggejtredte Halbinjel KamtjhHhatka fällt aus dem Gebiet
der großen fibirijden Ströme. Sie ift falt von der Gröhe Italiens
und wird von hohen Gebirgen durchzogen. Im Sfjtliden Teil ijt eine
Reihe von Bulkanen noch tätig (Rljutjdhewifaja Siopfa). Die hohen
Berge find bis zur Hälfte in Schnee gehüllt, tief unterhalb in den
Niederungen erblidt man dagegen eine reihe Vegetation. Getreide
gedeiht [Olecht. Mit Gegenfägen ganz bejonderer Urt bietet Kam»
Hchatia hohe Iandjhaftlidhe Reize.
Die Kurilen bilden eine natürlihe Fortjekung der Kamtichatka-
Höhenzüge.
Das Tafelland zwijden dem Iablonoi-Gebirge und der Külte
äßt fi feiner Formation nad) nit von den benachbarten Hine-
ijden Gebieten trennen. Wir fallen es zulammen unter dem Namen
‚Rullifgd-Oftafien‘‘.
Fünf Randgebirge erftreden [id hier nad) NNO.
Das Yablonvigebirge mit 10 Parallelfetten am rechten Ufer
jer Sielenga (Transbaikalien), das Chingangebirge (in der
MandidHurei), das Burejagebirge (Amurprovinz), das
Bribre[Hnygebirge zwilden Siungari und Uffuri, und der
Lidota Alin oder das tatarijde Kültengebirge zwijdhen
Wladiwoltok und Siachalin (Küftenprovinz). Auch Siachalin it als
eine weitere bogenförmige Kette zu betrachten.
Einge[hloffen zwijden diejen Gebirgszügen liegen die ebenen Tafel
tüde, die Hochebenen, Tiefebenen oder Hügelgelände bilden. Der Lauf
der Ströme entjpright im allgemeinen diejer Unordnung der Ketten.
Biele von ihnen fließen in den Furden zwijdhen den Tafelrändern,
wie die Schilfa, der Argun, die Bureja, der obere und untere
Sjungari, der U{juri und der untere Amur. An anderen Stellen
durchfchneiden wieder die Flüjffe die Tafelränder, [o der MUjfuri, Shungart
und der AUmur felbit, deffen Mittellauf fenkreht gegen bas ganze
Syitem gerichtet ijt. -
Der Amur KHebht mit einer Länge von 4700km in AWiien nur dem