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jdHaften, dazu Kochgeräte, Hämmer, Bohrer zum Feuermadhen und
Pfeifen mit Tabakbeuteln. Die Waffen: Bogen, Pfeile, Harpunen,
Spiehe, Bogeljdleudern. .
Se nad) der geographifgen Berbreitung unter[heidet man Küften-
tiduktjden und NRenntiertjhukt/dHen.
Der Handelsverkehr bewegt fiH längs der aliatijdHen Nordkülte
und befhränkt ih Hauptjäcdhlid auf das EintaufjdHen von Branntwein,
Tabak, Eijenwaren und MNMenntierfleild) gegen Seehundsfelle, Iran,
Walrokzähne und ähnliches.
Die Zahl der gefamten Bevölkerung foll 5000 betragen.
Südlich der IJHuktjdhen, Jowie audy noch in dem NMorden der
Halbinjel Kamt|/Hatka hinein wohnen die Korjäken, ein Volk, das roh
und voller Leidenjdhaften ijt. Ihr Ausiterben it in Kurzer Zeit zu
erwarten.
Dasfjelbe wird von den Kamt/hHabalen im Jübliden Teil von
Ramt[datia behauptet.
Zum Schluß haben wir nod) zweier ijolierter Völker zu gedenken.
Der Wino, im [übliden Teil von Siadalin und der SGiljafen am
unteren Amur an der oltlibirijhen Külte und im nördlichen Teil von
Siachalin.
Man nimmt eine BerwandtjdHaft diejer Bölfer mit den auftralifidhen
Bapua an.
Die YAino werden von verfdiedenen Forjdhern für Urbewohner
ber japanijden Infeln gehalten.
Sie fallen vor allem dur den bei mongolijdhen Bölfern fehlen
den itarfen Bartwucdhs auf.
Nino und Giljaken find vor allem FijdhHer, die Wino bauen aber
Hirje an und pflanzen Gurken, Kürbijje, Rüben und anderes.
Alle bisher betrachteten Völkerjhaften find dem Schamanentum
ergeben. Der in weitejtem Make erfolgte Übertritt zum Chrilktentum
ijt mehr äußerlider Art.
Wir gehen jet zu den buddhiftijden Burjäten über, die in den
Jüdlidhjtien Teilen Mitteljibiriens ihre Sike Haben.
Die Burjäten weiden nur wenig vom Iypus der Ofjtmongolen
ab, haben fid aber jegt [Hon fehr mit den Ruffen vermifcht. Ihr Ge-
biet liegt auf beiden Seiten der Südhälfte des Baikallees. Die Zahl
der Burjäten wird auf 260000 ge[Häßt.
Die Burjäten [d)reiben mit dem MandjHurei-Alphabet und foNen
an Intelligenz die Mongolen der Gobi übertreffen.
Neben dem Buddhismus hat [ih bei ihnen no) das alte Scha-
manentum erhalten. Der Schamanismus nimmt aber immer mehr
ab, und aud) der Buddhismus macht dem Chriktentum Blat.