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die Kfaufafijden Höhenzüge hinweg, war bisher nicht möglid, weshalb
man Dbeijpielsweije von Roftow aus. Batum nicht anders als über
Baku erreiden Ionnte, wollte man nidht die Grujinijdhe Heerjtrake von
Wladikawkas nad) Tiflis benußen oder über Noworofjjijf den Seeweg
nad) Batum, bzw. Poti einldHlagen.
Im Jahre 1914 Bbejtanden in Rukland 9867 Telegraphenämter
bei 241251 Leitungen und einem TelegraphenneB von 845073 km,
Diejelben vermittelten 48,6 Millionen DepefdhHen und brachten dem
Staate eine Einnahme von 234,1 Millionen Mark. Die drahtlofe
Telegraphie hingegen war äukerit JHwach entwidelt; fie zählte 32 Küften-
itationen und 146 Bordjtationen. — An Pojtämtern befakß Rußland
im gleidgen Jahre (ohne Finnland) 18760, die insgefamt 2961,8 Mil-
lionen Sendungen, davon 1576,7 Millionen Briefe, 477,4 Millionen
Poftiarten, 847,6 Millionen Drudjadhen ujw. beförderten. Die Ein-
nahme durch die Poft belief fiH auf 27829,7 Millionen Mark. — Der
Hern|predher fand fajt aus[hHlieklidH im Lokalverfehr Unwendung. Dem
Hernverfehr zugänglid) waren von 222 Anlagen nur 38.
Bergleidstabelle zwijden Rukland und Deutjdhland in bezug auf
Telegraphie und Polt.
Linien Drahtlängen Anzahl der Depeldhen
in km - in km in Millionen
241251 845073 48,6
195401 649822 58,9
Rußland. .. ..
Deutichland . . .
Rolts Sendungen
ämter in Mill, Briefe
18760 2961,8 darunter 1576,7
34860 9807,0 » 3423,5
oft DepejdHen
farten ufw.
477,4 847,6
1872,4 1729,5
Husfuhr und Einfuhr
Die Ziele der AMusfuhr und die Ur]prungsgebiete der Einfuhr
lieben Jid fehr fhwer feltjtellen, denn die rulfjijche Statijtik. erfakte nur
das unmittelbare Ziel oder die unmittelbare Herkunft der Waren.
Na der Statijtif kam ungefähr die Hälfte der Einfuhr aus Deutih-
(and, während von der Ausfuhr nicht ganz ein Drittel nad) Deut[h-
land ging. In der Einfuhr Ipielten fonft no England und die Ver-
einigten Staaten eine größere Rolle, während in der Ausfuhr England
und die Niederlande bedeutende Poften Hatten und zujammen Deutich-
(and etwas übertrafen. Es unterliegt aber feinem Zweifel, dak die
Handelshbeziehungen zu Deutjdhland für Rukland weitaus die wid:
tigiten waren und daß aud für Deutjdhland der Handel mit Nukland
einen recht beträchtlihen Bolten ausmachte. Der Gelamtwert der rulli-