30
IV. 1. Alter.
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4
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*
Tal). 16.
Staat
Jahr
Von 100 aller männlichen bzw. weiblichen
Personen standen im Alter von . . . Jahren
Sum
me
0-1
1-5
5-15
15-30 30-60
O
L-
.O
g
Ö
1
2
3
4
5
6
7
Männliche
Pers
o ii e n
1885
12
,56
20,ll
27,07
34,90
3,62
1,74
100
1890
3,oo
8,76
19,21
30,04
34,22
3,15
1,62
100
1895
2,87
9,87
18.92
27,74
35,67
3,32
1,61
100
1900
2,43
9,52
19,69
26,98
36,18.
3,63
1,57
100
1905
2,22
8,06
19,65
28,52
36,15
3,82
1,58
100
1910
2,06
7,87
18,19
29,34
37,06
3,82
1,66
100
Weil
»liehe
Pers
o n en
1885
11
,93
19,36
27,86
33,17
4,78
2,90
100
1890
2,83
8,59
19,07
29,08
33,27
4,39
2,77
100
1895
2,71
9,39
18,07
29,27
33,59
4,29
2,68
100
1900
2,33
9,03
18,87
28,46
34,06
4,58
2,67
100
1905
2,15
7,85
19,23
28,55
34,68
4,85
2,69
100
1910
1,98
7,60
17,87
29,12
35,63
0,03
2,77
100
Wob
nb e v
ö 1 k e l
ung.
männl.
2,08
7,93
18,31
29,oo
37,20
3,82
1,66
100
weibl.
1,97
7,63
17,93
29,02
35,66
5,02
2,77
100
Personen unbekannten Alters bleiben hier ganz unberücksichtigt.
weisen, im übrigen hat sie ständig zugenommen. !
Der Anteil der weiblichen Personen derselben
Altersklasse ist jedoch ohne Unterbrechung ge
stiegen. Die Verhältnisziffern der Wohnbevölke
rung des Jahres 1910 wichen bei beiden Geschlech
tern nur wenig von den Anteilsziffern der orts
anwesenden Bevölkerung des gleichen Jahres ab.
Die Abweichungen beschränkten sich vorwiegend auf
die Altersklassen 15 bis 30 und 30 bis 60 Jahre und
bewegten sich bei beiden Geschlechtern nach der
gleichen Richtung, indem die Anteilsziffern der
männlichen und weiblichen Personen der Jahres
klasse 15 bis 30 niedrigere und diejenigen der
Jahresklasse 30 bis 60 höhere Zahlen bei der Wohn
bevölkerung als bei der ortsanwesenden Bevölkerung
ergaben.
Aus der folgenden Übersicht geht hervor, daß
die niedrigen Anteilsziffern der jüngsten Alters
klassen nicht allein auf den Rückgang der Geburten
zurückzuführen sind. Hinzu kommt noch ein anderer
Punkt: der Wegzug der Kinder im ersten Lebens
jahre. Im Jahre 1900 verzogen 1053, 1905: 504 und
1910 nur noch 267. Bei der Darstellung der Volks
zählungsergebnisse von 1900 und 1905 wurde bereits
auf diese Verhältnisse hingewiesen und die Ver
mutung ausgesprochen, daß von den unehelichen
Kindern viele auf das Land, zum größten Teil nach
preußischen Gemeinden, gegeben würden. Die Be
rechnung dieses Wanderungsverlustes erfolgt in der
Art, daß man die aus der Zählung sich ergebenden
Zahlen der Säuglinge, d. h. der in den ersten zwölf
Monaten stehenden Kinder, mit den aus den Gehurts
und Sterberegistern ermittelten, auf die Säuglinge
bezüglichen Zahlen vergleicht und daraus berechnet,
wieviel Säuglinge am Zählungstage vorhanden sein
müßten, wenn kein Zuzug und Portzug stattgefunden
hätte oder wenn beide einander gleich gewesen
wären.
Nach dieser Übersicht wäre unter der Voraus
setzung, daß die Volkszählung die vorhandenen
unter 1 Jahr alten Kinder genau ermittelt hat, der
■ 1. Anzahl der in den letzten 12 Monaten vor der Volkszählung vom 1. Dezember 1910
im hamburgischen Staate lebend Geborenen, und zwar im
Nov.
Okt.
Sept.
Aug.
Juli
Juni
Mai
April
März
Febr.
Jan.
Dez.
1910
1910
1910
1910
1910
1910
1910
1910
1910
1910
1910
1909
zus.
Knaben
952
975
931
1023
1056
1000
1032
1Q04
1066
946
1082
974
12 041
Mädchen
882
947
958
964
1003
926
909
928
920
928
911
944
11220
2. Anzahl der von den lebend Geborenen des letzten Jahres im Alter von .... Monaten
wieder Gestorbenen
0/1
1/2
2/3
3/4
4/5
5/6
6/7
7/8
8/9
9/10
10/11
11/12
ZUS.
Knaben
44
67
77
112
135
119
153
145
162
139
158
160
1471
Mädchen
26
55
67
89
81
99
103
111
100
98
94
136
1059
3. Hiernach
würden Kinder
im
Alter
von 1
bis 12
Monat leben
Knaben
908
908
854
911
921
881
879
859
904
807
924
814
10 570
Mädchen
856
892
891
875 '
922
827
806
817
820
830
817
808
10 161
4. Die Volkszählung ergab dagegen Kinder im Alter von 1 bis 12 Monat
Knaben 914 904 839 895 913 843 881 861 887 739 898 840 10 414
Mädchen 883 892 871 877 927 786 795 823 807 794 777 817 10049
5. Somit bei der Volkszählung mehr (-(r) oder weniger (—) gezählt
Knaben + 6 —4 —15 —16 —8 —38 + 2 + 2 — 17 - 68 —26 + 26 — 156
Mädchen + 27 + 0 —20 + 2 + 5 —41 —11 + 6 —13 —36 —40 + 9 — 112
Wegzug an Kindern im ersten Lebensjahre in allen
Altersmonaten mit Ausnahme des ersten und letzten
größer gewesen als der Zuzug. Bei den Knaben
ergeben die Zahlen einen Zuzugsüberschuß im ersten,
sechsten, siebenten und zwölften Lebensmonat; bei
den Mädchen stellt sich ein Zuzugsüberschuß im
ersten, vierten, fünften, siebenten, elften und zwölften
Lebensmonat heraus, für die übrigen sechs Monate