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Alles zusammengefaßt, schließt unser Begriff des Preises
fünferlei in sich:
1. daß der Preis eine Ausdrucksform, nämlich
„Ausdruck organischer Verbindung", „Anzeiger von Verhältnismäßigkeit",
ist;
2. daß der Preis Ausdruck von Gliederung, von Ganzheit
der Wirtschaftsmittel ist; im Sinne von 1 und 2 ist
der Preis seiner Natur nach organischer preis;
3. daß das einen Preis erlangt habende Gut eine besondere
Stelle in der Ganzheit einnimmt;
4. daß der Preis die Richtung jener Änderung, welche
in der Ganzheit vor sich geht, ausdrückt;
5. daß der Preis, soferne er richtiger Ausdruck eines richtigen
Gliederbaues der Wirtschaft ist, richtiger organischer
oder gerechter Preis genannt werden muß.
Hierzu folgende Erläuterungen:
Au 1. und 2.: Der Preis ist (so führten wir früher aus)
Ausdruck jener jeweiligen Ganzheit, welche die getauschte Güterverbindung
jeweils in ihrer Weise darstellt. Damit ist aber
der Preis Anzeiger der auf dem Markt jeweils auftretenden
Gliederung des beteiligten Wirtschaftsmittels. Und daraus
folgt nun weiter: er ist Ausdruck des Angebotes und der
Nachfrage nicht nur als der jeweils unmittelbar gegebenen
Güter, sondern auch jener, die als stellvertretende
Güter in Betracht kämen (z. B.
Eisen für Kupfer, man denke an eine Art Waren-Arbitrage
für verwandte Güter und an das „Ersatzwesen" des Krieges).
Nicht nur gegebene Angebote und Nachfragen,
sondern noch mehr deren Gliedeigenschaften,
insbesondere deren Vertretbarkeil
durch andere Leistungen sind
es, die sich im Preis und in der Preisent-