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einigen Posten. Sonst kommen in diesem Jahr nur noch M. A. Roth
schild und P. & C. van Notten & Co. vor. Letztere sind vom
Jahr 1809 ab neben Rothschild die einzige Bankfirma, mit der
Buderus ein Kontokorrent führt. Schon im Jahre 1807 aber ist
Rothschild der Hauptbankier und sein Konto das größte. Daß
außerdem auch der Rechnungsführer Lawätz, besonders vor der
Übersiedlung des Kurfürsten nach Böhmen, bankmäßige Übermitt
lungen ausführte, versteht sich von selbst.
Vermutlich war Buderus bei seinem Vorgehen durch den
Gedanken geleitet, daß es wesentlich einfacher sei, mit einem
Hauptbankier zu verkehren als mit mehreren. Und daß dieser
eine kein anderer als Rothschild sein sollte, dafür lag der Grund
nicht etwa in dem früheren Verhältnis zwischen diesem und Buderus,
sondern in Rothschilds Fähigkeiten und Charakter. Mit den
Rüppell & Harnier, Michel Simon und den Ruben Hesse Goldschmidt
seel. Sohn gab es Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten, während
die Rothschild nach wie vor neben ihren rein geschäftlichen Fähig
keiten Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft und — man kann es nicht
anders bezeichnen — Uneigennützigkeit bewiesen. Es ist schon
oben gesagt worden, daß Meyer Amschel nicht nur aus Geschäfts
sinn zum Kurfürsten hielt, sondern auch aus Treue und Anhäng
lichkeit. Das zeigt sich während der Exilzeit in seinem ganzen
Gebahren. Seine Dienste waren wertvoll, sein Gewinn klein. Oft
mußte er sogar lange auf Bezahlung oder Ersatz seiner Unkosten
warten. Und Buderus hatte Recht, wenn er später den Rothschild
gelegentlich das Zeugnis ausstellt, daß sie in der Zeit der Not,
wo niemand den Kurfürsten kennen, noch weniger ihm einen Dienst
erzeigen wollte, mit der ausdauerndsten Beharrlichkeit und in den
gefahrvollsten Situationen Aufträge von sehr großem Belang aus
richteten. Und wenn sie unredliche Menschen gewesen wären, so
hätten sie sich bei jenen Gelegenheiten Millionen aneignen können Uo .
Einnahmen.
Der Vermögensstand des Kurfürsten war im Jahr 1806 folgen
der: Bei der Kriegskasse betrug im September dieses Jahres die
Summe der angelegten Kapitalien, d. h. der Nominalobligationen
und des Anlegewertes oder Nominalwertes der Partialobligationen,
21,02 Mill. Rtlr. (s. o. S. 65). Davon entfielen rund 1,82 Mill, auf
das Land U6 , 2,59 Mill, als Ankaufspreis auf englische Annuitäten,