Full text: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Prag, daß die in dem Koffer befindlichen Staats- und anderen Papiere am 
26 Dezember 1808 richtig an den Kurfürsten abgeliefert seien. Im Januar 
1809 berechnet Buderus beim Guthaben Meyer Amschels: Kosten einer Reise 
nach Hamburg und von da nach Prag, um die in Hamburg noch gewesenen 
Effekten an den letzteren Ort zu bringen, 720 fl. 
122 Carlshausen: Buderus an den Kurfürsten, 6. November 1308; 
Marbg.: Buderus’ Rechnung Dezember 1808, S. 17. 
123. Carlshausen: Der Kurfürst an Buderus,5. März 1810,28. August 1811. 
124 Kassel: Knatzsche Familienchronik. Marbg.: Reservekassenrech 
nung 1812, S. 46ff. (Zatory). 
125. Marbg.: Wilhelm I. Exil, Bündel 2. 
126. Marbg.: Die dem Secretarius Delbrück im Mai 1809 übertragene 
Transportierung eines Teiles der kurfürstlichen Effekten nach Olmütz. 
127. Marbg.: Wilhelm 1. Exil, Bündel 2. Vgl. auch Kleinschmidt, A., 
Ges. d. Königr. Wests., 1893, S. 342. 
128 Marbg.: Reservekassenrechnuug 1809, S. 26 f., 41; Hessenland, 
1887, S. 250 (W. Rogge-Ludwig). 
129. Marbg.: Abrechnung mit Jordis-Brentano 1814—1826. Vgl. Akten 
stücke: Brief an Buderus. 
Bankherren. 
130. Fftm.: Börsenanschläge, Bd. 3, Fol. 409. 
131. Geneal. Handb. bürgerl. Familien, Bd. 8, 1901, S. 334; Bd. 18, 
1910, S. 188. 
132. Marbg.: Gesuch der Hofbankiers Rüppell & Harmer, sodann des 
Hofagenten M. A. Rothschild um Überlassung von 1000000 fl in Königlich 
Preußischen Obligationen gegen kurbadensche und kurhannoversche Staats 
papiere. 1803. . 
133. Rothschild hatte diese Obligationen nicht in fertigem Zustand 
vorrätig, sondern mußte sie erst nach Kopenhagen zur Siegelung und Unter 
schrift senden. 
134 Marbg.: Der durch die Kammerkasse zu Hanau bewirkte Ankauf 
von 100000 fl in Partialobligationen von dem für die Krone Dänemark in 
Frankfurt a. M. negoziierten Anlehen 1801—1806. 
135. Carlshausen: Briefe vonLawätz an Buderus, 18. und 21. März 1807. 
136. Carlshausen: Schreiben Lenneps an den Kurfürsten vom o. Juli 
1811; Marbg.: Buderus’ Rechnung 1807, S. 28. 
137. Carlshausen: Buderus an den Kurfürsten, 5. April 1807. Schon 
unterm 18. März d. J. beklagt Buderus sich bitter über eine Unterstellung 
des Finanzrates Harnier, der dem Staatsminister von Baumbach gesagt hatte, 
Buderus’ Dazwischentreten habe eine Zins- und Stückzahlung seitens Öttingen- 
Wallerstein im Betrage von 40 000 fl, die Harnier angeblich bereits dem 
Kurfürsten gerettet hatte, vereitelt. Buderus berichtigt den Sachverhalt 
eingehend und schließt mit den Worten: „Wenn Ew. K. D. noch einige 
Gnade für mich haben, so geruhen Höchstdieselben mir einen Eid über die 
Wahrheit des Vorgetragenen abnehmen zu lassen, um nur Höchstsich zu 
überzeugen, zu welchen Verirrungen nie zu befriedigen gewesene Habsucht 
einen Menschen führen kann.“
	        
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