Full text : Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Kurprinz  und  Mitregent  von  Hessen  —  1835.
600  000  fl  24  ff.  Ausgestellt  Kassel  den  21.  Mai  1835  zu  4 0 / 0 .
„Bei  uns  kommen  von  diesem  Anlehen  nur  vor  A  1—65  B  1—65
C  1—10,  zusammen  fl  100  000."
Die  Rückzahlung  fand  planmäßig  durch  Verloosung  vom
15.  Dezember  1842  bis  zum  15.  Dezember  1859  statt.
Als  Empfänger  fast  sämtlicher  Obligationen  wird  eine  vom
Kurprinzen  ernannte  Kommission  bezeichnet,  die  auch  die  Verlosungen ­
  in  Kassel  vornahm.
Fürst  Salm-Reifferscheid-Krautheim  (Konstantin)  —  1835.
335000  fl  24  ff.  Ausgestellt  Mannheim  den  9.  Oktober  1835
zu  4°/o.
Tilgungsplan:  Verlosung  vom  1.  August  1843  bis  zum  1.  August ­
  1882.  Es  fand  aber  keine  Verlosung  statt,  sondern  das  ganze
Anlehen  wurde  am  22.  September  1839  auf  den  1.  Januar  1840
gekündigt.
Das  Frankfurter  Haus  zedierte  dieses  ganze  Anlehen  an
Jakob  Kusel  in  Karlsruhe.  Jakob  Kusel  ist  denn  auch  als  Empfänger
der  Obligationen  bei  jeder  einzelnen  Nummer  angegeben,  was  auch
für  ähnliche  Fälle  zu  beachten  ist.
Waldeck-Pyrmont  (Fürst  Georg  Heinrich)  —  1835.
700  000  R  20  ff.  Ausgestellt  Arolsen  den  19.  Oktober  1835  zu  4°/o.
Die  Rückzahlung  sollte  durch  Verlosung  vom  Jahr  1851  an
stattfinden.  Tatsächlich  getilgt  durch  Verlosung  vom  15.  August  1846
bis  zum  31.  Dezember  1882.
Als  Empfänger  der  Obligationen  oder  der  Kupons  bis  31.  Dezember ­
  1845  ist  fast  durchweg  die  Fürstl.  Waldeckische  Regierung,
als  Empfänger  der  Kupons  bis  31.  Dezember  1855  und  bis  31.  Dezember ­
  1865  der  Kurfürstlich  Hessische  Staatsschatz  oder  Hausschatz ­
  bezeichnet.
Fürst  Ludwig  v.  Öttingen-Wallerstein  —  1835.
100  000  fl  24  ff.  Ausgestellt  München  den  2.  Dezember  1835
zu  3°/o.
Tilgungsplan:  Verlosung  vom  1.  Januar  1837  an.  Getilgt
13.  Dezember  1844.
            
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