fullscreen : Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien

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1.  wie  sieht  -er  Stufenbau  -er  Wirtschaft  aus
un-  welchen  Stufenwert  haben  -ie  Teilganzen  in  ihm?
A.  Allgemeine  Erörterung  der  Frage.
Unsere  erste  Aufgabe  ist  es  nun,  den  Gesamtrahmen  der
Stufengliederung  der  Wirtschaft  überhaupt  zu  finden.  Es  ist
dies  kein  anderer  als  jener,  der  von  der  Weltwirtschaft  zur
Einzelwirtschaft  herabreickt.  In  den  äußersten  Umrissen  wären
folgende  Unterschiede  zu  machen,  die  aber  noch  innere  Unterstufen ­
  und  Zwischengliederungen,  welche  wir  hier  gar  nickt
erwähnen,  in  sich  schließen:
Weltwirtschaft;
Volkswirtschaft;
Gebietswirtschaft*);
Wirtschaftsverbände  (zünftige  Wirtschaft  i.  w.  S.);
Betriebe;
Bedarfswirtschaft  des  Einzelwirtschafters,  insbesonders  der
Haushalt;
Der  Einzelwirtschafter  als  Glied  des  Haushaltes.
In  dieser  Reihe  ist  die  Weltwirtschaft  als  die  höchste  und
allgemeinste  Ganzheit  der  Wirtschaftsausgliederung  an  die
Spitze  gesetzt.  Fragt  man,  welches  Verhältnis  sie  zur  Volkswirtschaft ­
  habe,  so  beginnt  hier  bereits  eine  theoretische  Schwierigkeit. ­
  Als  die  höchste  Ganzheit  scheint  sie  diejenige  zu  sein,
auf  die  sich  zuletzt  alles  durchgreifend  einzustellen  hätte.  Das
trifft  aber  augenscheinlich  nicht  zu.  Denn  ähnlich  wie  die
Menschheit  nur  durch  das  Volkstum  geht,  daraus  also,  daß  es
eine  Menschheit  gibt,  nicht  die  Wesenlosigkeit  des  Volkstums
folgt,  so  folgt  auch  aus  dem  Bestände  der  Weltwirtschaft  nicht
die  Nichtigkeit  der  Volkswirtschaft  —  und  auch  nicht  der  übrigen
unteren  Stufen!
*)  Beispiele:  die  Wirtschaft  innerhalb  von  Bundesstaaten;  Gauen
(=  Provinzen);  Sprengeln;  Gemeinden.
            
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