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Die genauere Betrachtung ergibt drei grundlegende Einsichten:
1. daß die oberste Ganzheit dem Eigenleben der Unterganzheiten
keinen Abbruch tut, und 2. daß der unmittelbare Ausgliederungsinhalt
der obersten Ganzheit „Weltwirtschaft" ein
sehr armer, jener der Volkswirtschaft dagegen ein sehr reicher
ist; und 3. folgt hieraus: daß die Ausgliederungsmacht
der Weltwirtschaft — so wollen wir jene Bedeutung
nennen, welche sie als B e d i n g u n g des Lebens und des
inneren Aufbaues der Volkswirtschaft hat*), — über die
Volkswirtschaften sich auf sehr wenige Gebiete beschränkt. Ja,
diese Beschränkung kann so weit gehen, daß eine Volkswirtschaft
sich dauernd zu verselbständigen, also der Uberganzheit
„Weltwirtschaft" völlig zu entziehen vermag! Doch ist dieser
äußerste Fall nur bei sehr großen Wohlstandsverlusten möglich.
Darum ist er auch geschichtlich nirgends dauernd vorhanden.
Denn selbst die einfachsten Naturvölker stehen in
weltwirtschaftlicher Gliedstellung, z. B. wenn die Australneger
im Innern des Kontinents Waren von der Küste durch Fernhandel
beziehen, oder wenn Auswirkungen des Karawanenhandels
bis in das innerste Afrika reichen. — Wird also auch
zugegeben, daß eine Volkswirtschaft sich der weltwirtschaftlichen
Uberganzheit zu entziehen vermag, so muß dennoch die
Frage, ob es sich bei der „Weltwirtschaft" um eine echte
Überganzheit handelt, die wieder Unterganzheiten, die Volkswirtschaften,
unter sich ausgliedert, bejaht werden! Wesentlich
ist indessen dabei die Erkenntnis: daß die Weltwirtschaft
ihrer Natur nach eine auf wenige Sachgebiete beschränkte
Uberganzheit ist, daß sie die Volkswirtschaft also nur teilweise
überhöht (was übrigens jede höhere Ganzheit gegenüber
den niederen tut, denn sonst käme diesen kein Eigenleben,
x ) Näheres darüber noch unten S. 133 ff. (Über die Verschiedenheit
der Ausgliederungsfülle der höheren Stufe gegenüber der
niederen).