Full text: Finanzwissenschaft

D. I. Abschnitt. Direkte und indirekte Steuern. 
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Daten an. Vorausgesetzt, daß auch in anderen Staaten dieselben 
Verzehrungssteuern beständen, wie in Deutschland, wäre die Be 
lastung obiger Artikel nach französischen Haushaltungsbudgets: 
0,84 Proz. 
1,37 „ 
2,57 „ 
2,57 „ 
3,19 „ 
5,40 „ 
2,95 Proz. 
3,24 „ 
4,09 „ 
6,18 „ 
1,4—1,6 Proz. 
1.6- 2,4 „ 
2,0-2,8 „ 
2.7- 3,8 „ 
Auf Grund von 703 internationalen Haushaltungsbudgets kommt 
Neumann endlich zu folgenden Resultaten. Nach den einzelnen 
Einkommenskategorien zeigt bei den oberwähnten Artikeln die 
Verzehrungssteuerlast folgende Verteilung: 
bei Einkommen 
von 
über 10000 Mark 
0,84 Proz. 
n w 
55 
„ 4000-10000 
55 
1,64 „ 
„ 2000— 4000 
55 
2,59 „ 
55 55 
55 
„ 1200— 2000 
55 
2,90 „ 
55 55 
55 
„ 800— 1200 
55 
3,79 „ 
55 55 
55 
unter 800 
55 
5,18 „ 
Verfolgen wir die Nachteile der indirekten Steuern des weiteren, 
so finden wir, daß dieselben den Postulaten der Volkswirtschaft 
nur wenig entsprechen, denn es läßt sich kaum ein System der in 
direkten Steuern ersinnen, welches den freien Lauf des wirtschaft 
lichen Lebens nicht stören würde, welches nicht modifizierend in 
den Gang der Produktion, des Verkehrs, der Konsumtion eingreifen 
würde. Die im Interesse der Mehrung der staatlichen Einnahmen 
organisierte Kontrolle macht den Staat gewissermaßen zu einem 
Hauptfaktor der Produktion, etwa zum stillen Gesellschafter; der 
Staat fordert im Interesse seiner Einnahmen besondere Einrichtungen, 
was oft mit großen Kosten verbunden ist, die den Preis der Pro 
bei Einkommen über 10000 Mark 
„ „ „ 1000-10000 „ 
„ „ „ 1000- 4000 „ 
„ „ „ 1200- 2000 „ 
„ 800- 1200 „ 
„ „ unter 800 „ 
Nach belgischen Haushaltungsbudgets: 
bei Einkommen von 2000—4000 Mark 
„ „ >, 1200-2000 „ 
„ 800-1200 „ 
„ „ unter 800 „ 
Nach schweizerischen Haushaltungsbudgets: 
bei Einkommen von 4000—10000 Mark 
„ „ „ 2000- 4000 „ 
„ „ „ 1200— 2000 „ 
„ ,, 800- 1200 „
	        
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