Full text : Der deutsche Zollverein

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:  t  der  bisher  schon  geübten  Einstimmigkeit  beschlossen  werden  sollten;
--er  Landtag  konnte  also  irgend  einen  Entwurf  zu  Falle  bringen.  Daß
Me  Kugel  an  eiserner  Kette,  die  schon  bislang  jede  freie  Lntckelung
  des  Zollvereins  gehemmt  und  Preußen  zu  den  erwähnten
|  waltmaßregeln  gezwungen  hatte,  Bismarcks  Beifall  erlangen
lrde,  war  nicht  zu  erwarten.  Aber  er  nahm  den  Gedanken  in
derer  Fonn  auf,  indem  er  in  einem  Rundschreiben  vonr  17.  Mai
137  die  Vereinsregierungen  auf  den  3.  Juni  1867  nach  Berlin
*+'[•  Beratung  einlud  und  hier  die  Errichtung  eines  Zollbundesjes
  und  Zollparlamentes  im  Anschluß  an  den  norddeutschen
f|  ündesrat  und  Reichstag  beantragte;  beide  Behörden  sollten  nach
isacher  Stimmenmehrheit  beschließen.  Diese  Vorschläge  mußten
türlich  den  betreffenden  Landtagen  erst  mitgeteilt  werden,  vor-(
 t  wurde  am  8.  Juli  1867  der  neue  bis  zum  1.  Januar  1876
tige  Zollvertrag  unterzeichnet,  der,  falls  er  nicht  gekündigt  wurde,
ntere  12  Zahre  bestehen  sollte.
Zugleich  drang  Preußen  auf  die  Umgestaltung  der  wehrrfassung
  in  den  süddeutschen  Staaten  und  machte  den
eiteren  Bestand  des  Zollvereins  davon  abhängig.  Noch  wußte
ja  damals  in  der  Öffentlichkeit  nichts  von  den  geheimen

an

7  Schutz-  und  Trutzbündnissen,  die  zugleich  mit  den  Friedensschlüssen
In  1866  gegenüber  den  französischen  Gelüsten  nach  dem  linken
lheinufer  von  Bismarcks  weitschauender  Politik  den  süddeutschen
>öfen  abgedrungen  worden  waren  und  natürlich  auch  ihre  miliirischen
  Konsequenzen  gezogen  wissen  wollten.  Während  nun
>aden  diesen  Anforderungen  ohne  Anstand  sich  fügte,  leistete
Württemberg,  wo  der  aus  den  Verhandlungen  von  1832  sattsam
ekannte  Doktrinär  Moritz  Mohl  die  Opposition  führte,  wie  auch
fasern,  uw  sich  die  ultramontane  Intelligenz  in  preußenfeindlichen
iapuzinaden  erging,  gegen  das  neue  Wehr-  wie  Zollsystem  hart-^
  Kiesigen  widerstand.  Erst  als  der  Pandels-  und  Gewerbestand
Leider  Länder  stürmisch  die  Annahme  der  Bismarckschen  Vorschläge
»erlangte,  und  dieser  im  vollen  Einvernehmen  mit  dem  nord-|
  Deutschen  Reichstage  erklärte,  einem  Staate,  der  nicht  die  wchr-
            
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