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steht im Belieben des einzelnen und wird extra berechnet.
Für Fr. 1.55 per Tag == Fr. 46.50 per Monat
(bis Anfang 1919 Fr. 1.25 per Tag, bezw. Fr. 37.50
per Monat) erhält also eine Arbeiterin im Heim vollständige
Kost und Logis. Es ist klar, daß diese Einrichtung
bei derartigen Preisen ohne ganz bedeutende
jährliche Zuschüsse der Firma unmöglich existieren
könnte.
Von großer praktischer Bedeutung ist auch die
mit Heim und Küche verbundene Haushaltungslehre
für die jugendlichen Arbeiterinnen, welche hier durch
das festangestellte Heim- und Küchenpersonal abwechslungsweise
in die Geheimnisse von Küche und
Haushalt eingeführt werden. Während dieser Zeit
erhalten die Mädchen ihren Normalstundenlohn.
Ein besonders aktuelles Kapitel ist seit einigen
Jahren die Versorgung der Arbeiterschaft mit guten
und billigen Lebensmitteln. Auch hier hat die Gesellschaft
keine Mühe und Kosten gescheut, der Arbeiterschaft
und dem Personal über die schwierigen Zeiten
nach Möglichkeit hinwegzuhelfen. Neben der stets
gepflegten Abgabe der eigenen Produkte, Cacao und
Chocolade, für den persönlichen Bedarf zu Engrospreisen,
hat die Verwaltung den Ankauf und die Abgabe
von Brennmaterial (namentlich Holz) sowie von
Lebensmitteln aller Art, wie Kartoffeln, Gemüse, Hülsenfrüchte,
Kolonialwaren, Maismehl, Kastanien, Julienne,
vorzüglichem Haselnuß- und Mandelöl eigener
Pressung, im großen organisiert. Der Erwerb des
Landgutes Diemerswil segte die Verwaltung in die
Lage, seit 1919 aus eigener Produktion in erhöhtem
Maße in dieser Richtung für Heim und Arbeiterschaft