fullscreen: Deutschlands Auslandsanleihen

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Deutschlands Auslandsanleihen. 
dient zur Anlage einer. Gemeindeschiffswerft, zum Ankauf von 
Industriegelände und Verwaltungsgrundstücken. 
Speyer & Co übernahm eine 5-Mill.-$-Anleihe der Stadt 
Leipzig, von der aber 250000 $ in der Schweiz fest unter- 
gebracht und 1 Mill. $ in Holland aufgelegt wurden, und zwar 
durch Gebr. Teixeira de Mattos und Heldring & Pierson. Die 
Tilgung erfolgt kumulativ ab 1. Oktober 1927 durch Ankauf bis 
zu pari oder durch Auslosung zu pari erstmalig zum 1. Februar 
1928. Statt Barzahlungen kann die Stadt auch Anleihestücke zu 
pari in den Tilgungsfonds liefern. Verstärkte Tilgung ist mit 
sechswöchiger Voranzeige zum 1. Februar 1931 bis einschließ- 
lich 1. August 1935 zu 102 %, dann zu pari zulässig. Der Erlös 
ist für den Ausbau der Elektrizitäts- und Gaswerke bestimmt. 
Für die Öffentlichen Werkbetriebe der Stadt 
Stettin G. m. b. H. wurde von Harris, Forbes & Co eine Anleihe 
von 3 Mill. $ aufgelegt; als Sicherheit ist auf die Liegenschaften 
der Gesellschaft eine Hypothek eingetragen. Von der Anleihe 
werden jährlich, beginnend 15. Januar 1927, 2% % getilgt, so 
daß sie am Fälligkeitstag zur Hälfte getilgt ist, und zwar durch 
Ankauf bis zu parı oder Auslosung zu pari. Die Gesellschaft hat 
das Recht, die Einzahlungen in den Tilgungsfonds bis auf 5 % 
jährlich zu erhöhen. Die Einzahlungen können bar oder in 
Anleihestücken zu pari erfolgen. Außerdem hat die Gesellschaft 
das Recht, den ausstehenden Betrag im ganzen oder teilweise 
nach sechswöchiger Voranzeige bis einschließlich 1. April 1931 
zu 102% %, dann zu 100 % vorzeitig zu kündigen, 
Von der 3-MilL-A-Inlandsanleihe Emdens wurde die Hälfte 
von der Arnold Gilissen’s Bank, Amsterdam, aufgelegt. Der Erlös 
der Gesamtanleihe ist für die Erweiterung des ostfriesischen Vieh- 
markts, die Kultivierung neu eingedeichter Polder, die Verbesse- 
rung des Hafenverkehrs und andere produktive Zwecke bestimmt. 
Nach dem deutschen Prospekt wird die Anleihe in ganzer Summe 
im Jahre 1961 fällig, dagegen befindet sich im holländischen 
Prospekt die unverständliche Bestimmung, daß ein Tilgungsfonds 
zu bilden ist, in den, beginnend mit dem 1. Juni 1981, jährlich 
11% % des Anleihebetrags plus 5 % Rente einzuzahlen sind. Eine 
vorzeitige Kündigung im ganzen oder teilweise kann mit sechs- 
monatiger Voranzeige ab 1. Juni 1931 stattfinden, 
Die 3800 000-hfl-Anleihe der Allgemeinen Orts- 
krankenkasse Altona wurde von der Nationale Spaar- 
en Emissiebank, Nymwegen, aufgelegt. Der Erlös diente für die 
Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Altona und zum Teil 
auch der Erholungsheime. Als Sicherheit dient außer der Garantie 
der Stadt Altona auf Grund des Reichsversicherungsgesetzes eine 
erste Hypothek auf den Grundbesitz der Krankenkasse in Altona 
und die Erholungsheime in Grebin und am Kellersee. Die Tilgung
	        
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