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port mit 3V 2 >°/o des Absatzes nicht sehr bedeutend ist, so
liegt das mit an dem Umstande, daß das Innlandgeschäft noch
in stetem Wachsen begriffen ist und ausgebaut werden soll.
Wie die Gründungsgeschichte und die weitere Entwicklung
dieses Großbetriebes beweist, ist diese Zigarrettenindustrie
lediglich konsumorientiert. Denn die Zusammenführungskosten
der Roh- und Kraftstoffe spielen keine Rolle, da
die Rohmaterialien meist aus dem Orient bezogen werden
und eine kleine Mehrfracht, veranlaßt durch Ortsveränderung
der Industrie nicht ins Gewicht fallen kann. Als Kraftquelle
dient der Anschluß an die Isarwerke, deren gelieferter Wechselstrom
für die Leuchtzwecke allerdings zu Gleichstrom umgeformt
wird.
Die geographische Orientierung der Zubanschen Zigarettenfabrik
ist auch dadurch die denkbar beste, weil ca. 1 / i ihrer
Fertigprodukte fast gar keine Abführungskosten an die Konsumplätze
aufweist, wie dies ja aus oben angeführten Absatzverhältnissen
deutlich hervorgeht.
Weniger mögen die Absatzverhältnisse mitbestimmend bei
der Gründung der Fabrik gewesen sein, die 1881 von Georg
Zuban erfolgt ist. Er hatte die Wahrnehmung gemacht, daß es
in München an geschulten Kräften, wie an geeigneter Industrie
mangelte, um wirklich gute Zigaretten zu schaffen. Durch
mehrere Juden und Jüdinnen, die er als geschickte Zigarettenarbeiter
anwarb, ließ er deshalb Zigaretten für seine eigene
Verkaufsstelle anfertigen. Orientalische Studenten machten
seine Fabrikate unter den deutschen Studierenden bekannt und
mit dem Einbürgern der Gewohnheit des Rauchens in Offizierskreisen
war der erste Anstoß zur Vergrößerung gegeben.
Wenn die Fabrikeinrichtungen anfangs in bescheidenen Räumlichkeiten
Unterkunft finden konnten, verlangte doch die stete
Zunahme der Nachfrage und die dadurch bedingte erhöhte Produktion
die Umwandlung der bisherigen Betriebsform in eine
G. m. b. H. zum Zwecke größerer Kapitalinvestierung. 1 Bei der
Gründung der neuen Fabrik 1904 suchte man sich frei zu
machen von der durch die Arbeitskosten bewirkten Attraktion
der Industrie an den für sie optimalen Arbeitsplatz fern von
München. Man führte nach und nach Maschinenarbeit ein
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