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1) s. a. I. v. Renauld, S. 106.
Ganz erheblich hat sich demnach der Jnlandsabsatz im Verhältnis
zum Gesamtabsatz vermindert, was nichts anderes als
der Ausdruck der ungünstigen inländischen Verkehrsverhältnisse
ist, die Oberschlesien gegenüber seinen Hauptkonkurrenten, der
englischen und westdeutschen Kohle benachteiligen.
Im einzelnen betrug der Steinkohlenabsatz:
nach der Provinz Schlesien (ohne Reg.-Bez. Oppeln)
in 1000 To.
1901
3038
1906
3132
1911
3578
1912
4217
nach der Provinz Posen
in 1000 To.
1901
1472
1906
1890
1911
2167
1912
2320
In diesen beiden Gebieten hat die oberschlesische Kohle nur
die Konkurrenz des Waldenburger Reviers zu bestehen, dem
gegenüber sie durch ihre um zirka 1,00—2,00 Ji billigeren
Selbstkosten befähigt ist, sogar in den engeren natürlichen Absatzmarkt
der Waldenburger Kohle, in die Bezirke von Schweidnitz
und Striegau, einzudringen*). Im schlesischen Odergebiet
und in der Provinz Posen herrscht sie vollends vor. Mit dem
großen Flächeninhalt der beiden Absatzgebiete verglichen, erscheint
der Absatz gering wie die Steigerung unerheblich, was in dem
immerhin langsamen wirtschaftlichen Fortschreiten der beiden
vorwiegend agrarischen Provinzen seine Erklärung findet. Von
den übrigen inländischen Absatzgebieten ist zunächst das Königreich
Bayern durch seine stark steigenden Steinkohlenbezüge
interessant:
in 1000 To.
1901 6
1906 151
1911 503
1912 581