Full text : Die oberschlesische Kohlen- u. Eisenindustrie

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Oberschl.  Übrig.  Inland  Ausland

in  1  0  0  0  To.

1910

246

101

133

1911

277

108

172

1912

284

130

170

Dazu  Abbrände,
Rückstände
212
277
281

Demnach  stammten  von  den  Gesamtmaterialien  der
oberschlesischen  Hochösen  aus:

Oberschles.

Übrig.  Inland  Ausland

Dazu  Abbrände

i  n

1  0  0  0  To.

1902

764

115

593

63

1903

704

149

685

139

1904

650

106

759

145

1905

631

128

868

193

1906

555

158

868

210

1907

551

197

941

213

1908

555

218

891

214

1909

550

163

800

181

1910

548

225

819

212

1911

529

264

886

277

1912

519

428

881

281

Dem  unverkennbaren

Sinken  des  Anteils  der  oberschlesischen

  Eisenerze  an  dem  Hochofenmvller  steht  ein  schwankendes ­
  Steigen  der  anderen  deutschen  Schmelzmaterialien  gegenüber. ­
  die  besonders  1912  enorm  angewachsen  sind.  Die
Statistik  der  oberschlesischen  Berg-  und  Hüttenwerke  gibt  für
Erze  arü):
Aus  Nieder-  und  Mittelschlesien  38  616  To.
Aus  der  Provinz  Posen  76  086  To.
Aus  dem  übrigen  Deutschland  182  978  To.

Summe  297  680  To.
Die  entsprechende  Menge  für  1911  betrug  dagegen  nur
156  000  To.  Diese  außergewöhnlich  starke  Steigerung  würde,
wenn  sie  andauerte,  von  großer  Tragweite  für  die  Frage  des
oberschlesischen  Erzmaterialbezuges  sein.

1)  Statistik  für  1912,  S.  27.
            
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