Peabody & Co. in eine schwierige Lage. Die Londoner
Firma sah sich genötigt, die Bank von England um
Hilfe zu bitten, die auch schließlich gewährt wurde.
Das Ergebnis all dieser Ereignisse war, daß der junge
Pierpont Morgan nach Amerika gesandt wurde, um als
Kassierer und Vertreter seines Vaters in die Firma
Duncan, Sherman & Co. einzutreten.
Hier wurde er mit Dabney bekannt, den er später,
als er selbst ein Geschäft eröffnete, als Teilhaber
nahm. Dabney war einer der geschicktesten Buch-
halter in der Stadt, und von ihm erwarb sich Morgan
seine bemerkenswerten und gründlichen Kenntnisse in
der Buchführung, Sie wurden ihm später von unschätz-
barem Nutzen, und die sich aus ihnen ergebende Fähig-
keit, die kompliziertesten Abrechnungen und Bilanzen
nachzuprüfen, erregte die Bewunderung aller, die mit
ihm zu tun hatten.
Nach einiger Zeit schrieb Junius Morgan an die
amerikanische Firma, um ihr vorzuschlagen, seinen
Sohn als Teilhaber aufzunehmen. Sie lehnte ab.
Das war der eigentliche Beginn von Morgans Lauf-
bahn, denn kurz darauf wies ihn sein Vater an, sich
ein billiges Büro zu mieten. Er wollte ihm allmählich
das ganze amerikanische Geschäft von George Pea-
body & Co. übertragen.
Zwei Notizen aus dem „Bankers’ Magazine‘ von da-
mals sprechen für sich selbst. Die erste lautet: „Messrs.
J, Pierpont Morgan & Co. und Mr. C. H. Dabney
(früher jahrelang in der Firma Duncan, Sherman &
Co.) haben unter der Firma Dabney, Morgan & Co.,
Exchange Place, ein Bankgeschäft eröffnet.‘ Die zweite
heißt: „Messrs, Duncan, Sherman & Co. haben ihr
Londoner Konto von Messrs. George Peabody & Co.
an das Bankhaus Finlay, Hodgson & Co., eine sehr alte
und kapitalkräftige Firma. übertragen. Das Ausschei-
D