1. Die treibenden Kräfte.
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Die deutschen Ölmühlengesellschaften m. b. H. M )
Name der Gesellschaft Gesellsct
Kapital
1. „Harburger Ölwerke Brinckmann & Mergell", Har- M.
bürg a. Elbe . — Sf> )
2. „Fr. Thörl’s Kotton-Ölwerke", Harburg a. d. Elbe . 2000000
3. „Ölwerke Teutonia", Harburg a. Elbe 2000000
4. „Noblee & Thörl Nachf.", Harburg a. d. Elbe . . 1500000
5. „Wesson Q. m. b. H. für Deutschland“, Harburg a. d. E. 600000
6. „Ölfabrik Bietigheim", Bietigheim 307000
7. „Ölwerke Berlin", Berlin 100000
8. „Ölmühle Neutomischel", Neutomischel Prov. Posen 75000
9. „Ölmühle Liegnitz", Liegnitz 30000
Ein vorzügliches Bild von den steigenden Anforderungen,
welche während der letzten Jahrzehnte an die Kapitalkraft derjenigen
Unternehmungen gestellt wurden, welche sich auf der
Höhe der Vollkommenheit halten wollten, gibt uns die Geschichte
der „Bremen-Besigheimer Ölfabriken A.-G.“, aus der
ich hier einige Angaben folgen lasse:
1889: Gründung der Aktiengesellschaft mit einem Aktienkapital
von 700000 M.
1895: Zusammenlegung des Aktienkapitals von 700000 M. auf
300000 M. und gleichzeitige Ausgabe von 800000 M.
neuen Aktien.
1897: Erhöhung des Aktienkapitals um 400000 M. auf 1 500000M.
1902: Erhöhung des Aktienkapitals um 500000 M. auf 2 000 000 M.
zur Vergrößerung der Bremer Fabrik und Verstärkung
der Betriebsmittel.
**) Zusammengestellt aus den Angaben in Greulich „Handbuch der
Gesellschaften mit beschränkter Haftung", Berlin 1909 und auf Grund persönlicher
Erkundigungen.
66 ) Das Kapital dieser Gesellschaft betrug 1904: 1350 000 M. Inzwischen
ist es bedeutend (auf mehr als den dreifachen Betrag) erhöht
worden, doch konnte der genaue Betrag nicht festgestellt werden, da die
Gesellschaft 1905 in eine offene Handelsgesellschaft umgewandelt worden ist.