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der daraus sich ergebenden Gegenüberstellung des Eisenverbrauchs
der Jahre 1860—1885 und der erscheinenden
Mengen Altschrott der Jahre 1885—1910 für die Schrottmengen
ergeben, welche 1885—1910 zu anderen Zwecken
als zu Martinstahl verwandt worden sind. Das sind in
den früheren Jahren offenkundig mäßig steigende Mengen
Altguß gewesen. Neben ihnen haben aber die ganze Zeit
hindurch ehe der Stahl das Schmiedeeisen aus allen möglichen
Verwendungszwecken ablöste, mit dem steigenden
Eisenverbrauche steigende Mengen Schmiedeschrott gestanden,
welche eben solange stiegen, bis der Stahl auch
ihre Verwendungszwecke eroberte. Während noch 1899
= 1169000 t Schrott zu anderen Zwecken als der Martinstahlbereitung
verwandt wurden und nur 1065 000 t
Altschrott dem Martinofen verfielen, so dienten 1900 anderen
Zwecken nur noch 834 000 t, der Martinstahlbereitung
aber schon 1482000 t Altschrott. Seit 1900 stiegen
dann die zur Martinstahlerzeugung benutzten Mengen Altschrott
mit reissender Schnelle von 1 482000 t auf 3047000
t in 1907, während die zu anderen Zwecken benutzten
Altschrottmengen von 834000 t auf 362 000 t fielen. Die
Folgen der Gegenüberstellung des Eisenverbrauchs von
1860—1882 und der Altschrottentstehung sind also derart,
daß sie aufs beste zu dem stimmen, was wir sonst über
die Entwicklung der Arten des verbrauchten Eisens wissen.
Auf keinen Fall wird man heute die Umlaufszeit des Eisens
durch die wirtschaftliche Verwendung auf eine längere
Dauer als 25 Jahre ansetzen dürfen.
Wenn die Zahlen der für andere Zwecke als die
Martinstahlerzeugung verwandten Altschrottmengen zu klein
erscheinen, wird man sogar noch eine kürzere Umlaufsfrist
annehmen müssen, indem man z. B. die Altschrottverwendung
zu Martinstahl von 1907 in Höhe von 3 047 000
t dem Eisenverbrauche von 3 900000 t des Jahres 1887