Object : Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

gend verabredet und arbeitsteilig erleichtert. Bibliographisch
ist es wegen der Anonymität der Verfasser und der nicht buchhändlerischen
 Erscheinungsweise schwer zu erfassen und der
Wissenschaft deshalb im Original nicht genügend zugänglich.
Die Handelsteile der Tagesblätter schlachten dieses Material
zwar reichlich aus, aber doch meist zu hastig und zu einseitig.
Die Folge ist, daß die Wissenschaft, namentlich die jungen Doktoranden
 und angehenden Assessoren, sich für ihre Arbeiten
auf diese Zeitungsliteratur stützen, ja stützen müssen, womit
 weder der Wissenschaft noch dem ursprünglichen Bearbeiter
 gedient sein kann. Die Materialsuche aus zweiter Hand
führt häufig zu tendenziösen Auffassungen, die dem allseitig
ersehnten Wirtschaftsfrieden nicht dienlich sind.
Hier möchte die Arbeitsgemeinschaft helfend eingreifen und
zwar auf verschiedenen Wegen:
1. Bevor der jetzige Zustand geändert werden kann, will sie
Verbindungen herstellen zwischen dem Suchenden und den
Originalarbeiten durch Nachweise, durch eigene Archiveinrichtungen,
 durch persönliche Vermittlungen usw.
2. Sind die Geschäftsführer der Verbände in der Arbeitsgemeinschaft
 vereinigt, so wird es bald möglich sein, ihre Arbeiten
 zu vereinfachen und deren Erscheinungsweise den Bedürfnissen
 der Wissenschaft anzupassen.
3. Der dritte Weg führt über das bergwirtschaftliche Zeitschriftenwesen
 überhaupt, über dessen Vereinfachung, kartellmäßige
 Verständigung u. dgl.
Auf diesem Gebiet haben wir seit 40—50 Jahren gerade in
Deutschland eine ungeheure Entwicklung ins Mannigfache und
            
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