Object: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Jeder dieser Bezirke umfaßt etwa 9,9% bis 8,0 % de” .omten N 
Bauarbeiterzahl. In etwas größerem Abstande folgen @ ach, Da N 
stehenden 8 Bezirke, die jeweils nur rund 35000 bis 480L° bat! 
arbeiter oder je 4 % bis 5,5 % der Gesamtzahl in sich vereinigen. Es 
sind dies die Bezirke: 
Hannover mit. ... 
Magdeburg 
München 
Karlsruhe 
Nürnberg 
Stuttgart 
Hamburg 
Erfurt 
Die folgenden vier kleinsten Bezirke umfassen jeweils nur noch 
je 3% bis 1,1 % der gesamten Bauarbeiterschaft, nämlich: 
Königsberg mit ....... 26600 Bauarbeitern 
Stettin 5 000044. 24800 ® 
Bremen 0 ‚+. 20000 # 
Rostock N „9600 
Die Verteilung der im Deutschen Reich gezählten Maurer auf 
die Gebiete der einzelnen Bezirksverbände entspricht naturgemäß in 
großen Zügen dem auf Grund der gesamten Bauarbeiterzahl ge- 
wonnenen Bilde. Auch hier steht der Bezirk Berlin mit der größten 
Zahl an der Spitze, dicht gefolgt von Frankfurt und Dresden; die 
Unterschiede zählen hier nur ein paar hundert Personen. Auch sonst 
ergeben sich einige kleinere Verschiebungen in der Reihenfolge, ins- 
besondere rückt der Bezirk Erfurt in dieser Größenordnung vom 
14. Platz auf den 9. Platz auf, 
Die Verteilung der Bau-Werkmeister zeigt dagegen ein 
abweichendes Bild. Hier treten die Bezirke hervor, wo der Groß- 
betrieb eine Rolle spielt, da dieser überhaupt erst in größerem Maß- 
stabe die Beschäftigung von Werkmeistern ermöglicht. Die fünf 
Bezirke, Berlin, Köln, Dortmund, Dresden und Breslau, umfassen 
allein mehr als die Hälfte (53,1 %) aller Bau-Werkmeister, während 
nur 44,2 % aller Bauarbeiter zu diesen Bezirken gehören. In den 
Bezirken mit vorwiegendem Kleinbetrieb, wo der Meister noch selbst 
die Arbeitsaufsicht führt, ist die Zahl der Bau-Werkmeister ent- 
sprechend gering.
	        
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