Full text : Zur Wertzollfrage

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letzten,  kritischen  Vierjahrsperiode  vom  1.  Juli  1907  bis
30.  Juni  1911  bildet,  und  daß  sonach  in  dieser  kritischen
Periode  die  zwei  ersten  Jahre  geschäftlicher  Anspannung
eng  mit  der  Folgezeit  des  natürlichen  Rückschlages  verkettet ­
  sind.
Daß  alle  Verzollungen  und  Versteuerungen  der
Rückschlagszeit  —  also  der  Zeit  nach  Inkrafttreten  des
Steuergesetzes  —  lediglich  dem  wirklichen  Bedarfs  der
Fabrikation  dienten,  daß  also  nicht  mehr  wie  in  der
vorangegangenen  Zeit  Tabak  „auf  Vorrat"  verzollt
wurde,  sondern  nur,  wenn  er  der  baldigen  Verarbeitung
zugeführt  werden  sollte,  liegt  zwingend  im  Wesen  des
rationellen  Wirtschaftsbetriebes.  Daß  andererseits  die
Fabrikanten  etwa  volle  zwei  Jahre  hindurch  über
das  Maß  des  wirklichen  Bedarfes  hinaus  produziert  haben
sollen,  kann  aus  ökonomischen  Gründen  ebensowenig  zugegeben ­
  werden.  Wir  haben  es  also  auf  S.  16  mit
einer  vergleichenden  Übersicht  des  wirklichen  Rohtabakbedarfs
  der  Fabrikation  zu  tun.
So  fällt  denn  nicht  nur  die  Behauptung  eines  Verbrauchsrückganges ­
  endgültig  dahin,  es  zeigt  sich  vielmehr,
daß  nicht  einmal  die  regelmäßige,  dem  Bevölkerungszuwachs ­
  entsprechende  Vermehrung  des  Verbrauchs  durch
die  Steuer  aufgehalten  werden  konnte.  Es  zeigt  sich,  daß
der  Rohtabakverbrauch,  nachdem  er  sich  im  Durchschnitte
der  vorangegangenen  16  Jahre  (1891—1906)  auf  1,50  kg
pro  Kopf  der  Bevölkerung  gestellt  hatte,  in  der  folgenden, ­
  um  die  Einführung  des  Tabaksteuergesetzes  vom
Ltffner,  Zur  Wertzollfrage.  2
            
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