fullscreen: Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrußland?

kleinen Zentren, sowohl über der Erde wie unter der Erde, davon zu über- 
zeugen und den unbedingten Eindruck zu empfangen, daß die Industrie 
sowohl in technischer Beziehung als auch in bezug auf die Produktion einen 
schnellen Aufschwung nimmt. Dieser Aufschwung wird in Verbindung mit 
der intensiven Arbeit, die von allen geleistet wird, dazu führen, daß dieses 
ungeheure Reich in der kürzesten Frist auf eine gewaltige Höhe gebracht 
werden kann, und jene Wunden geheilt werden können, die durch dea 
Krieg, die Revolution und den Hunger geschlagen wurden, 
Die Delegation schätzt jene Aufbauarbeit, die sowohl in der Industrie 
als auch in der Landwirtschaft betrieben wird, voll ein und ist von den 
Bemühungen begeistert, die beim Durchführen der Verbesserungen auf dem 
Gebiete der Wohnverhältnisse und in der Arbeit des kulturellen Auf- 
schwunges zutage treten, der durch Aufklärungsarbeit. unter den Erwach- 
senen und durch Einführung der allgemeinen Schulpflicht tür Kinder 
erzielt wird, 
Was einen besonders starken Eindruck auf die Delegation gemacht hat, 
ist die soziale Fürsorge, mit der wir uns bekanntgemacht haben und die 
darin zum Ausdruck kommt, daß bei den Industrieunternehmungen Speise- 
hallen, Erholungsheime, Sanatorien tür Genesende eröffnet sind. Diese An- 
stalten sowie die in der Sowjetunion bestehenden besonderen Normen der 
Sozialversicherung machen es den im Dienste der gesamten Gesellschaft 
stehenden Arbeitern möglich, ihre Kinder zu erziehen, die notwendige Muße 
zu erhalten und, was das Wichtigste ist, bei Krankheiten die notwendige 
Pflege und die hygienischen Vorkehrungen zu genießen, 
Die Delegation, die all dies im Vergleiche mit der gesellschaftlichen 
und kulturellen Lage der russischen Arbeiter unter dem Zarismus und bei 
der Herrschaft des Privatkapitals betrachtet, kann jenen Prozeß, der bereits 
durchschritten ist und der sich in der gleichen Richtung auch in der Zukunft 
fortsetzen muß, um die Lebenshaltung der Arbeiter zu erhöhen, voll und 
ganz einschätzen. Wir geben unserer Hochachtung vor dem Heldentum der 
Arbeiter Ausdruck, die da litten und kämpften, um die jetzt vorhandenen 
Ergebnisse zu erzielen und um die Möglichkeit zu besitzen, bei einer Fort- 
dauer der friedlichen Entwicklung die russischen Arbeiter in wirtschaft- 
licher und kultureller Beziehung in die erste Reihe der Arbeiter der ge- 
samten Welt zu stellen. Davon zeugen die ständig wachsende Produktion 
im Zusammenhange mit der Verbesserung der Lebenshaltung, die die jetzige 
Lage der Arbeiter der Sowjetunion kennzeichnet, 
Die Delegation wünscht den russischen Genossen die Fortdauer der 
ruhigen Entwicklung ihrer schöpferischen Arbeit und gibt ihrem ernsten 
Willen Ausdruck, nach Maßgabe ihrer Kräfte es zu fördern, daß die Ar- 
beiterklasse der Sowjetunion und der ganzen Welt sich in den Reihen der 
sewerkschaftlichen Einheitstront zum Kampfe gegen die imperialistischen 
Machthaber und gegen das internationale Kapital zusammenfinde, 
Es lebe die Einheitstront des internationalen Proletariats! 
Die dänische Arbeiterdelegation: 
A. Adamsen, Vorsitzender der Delegation (Sozialdemokrat), V. Rasmudsen 
(Komm,), W. Snium (parteilos), Neuhardt (parteilos), Steinholm (Sozial- 
demokrat), M. Ensen, (Sozialdem.) Kawelin (Sozialdem.), Jacobsen (Sozial- 
demokrat), Buks (Sozialdem.), E. Schulz (Komm.), I. Onore (Komm,), 
Lorenzsen (parteilos), Christian Brun (Sozialdem.), Danhort (Sozialdem.), 
Richard Ensen (Komm.,), O0. Ensen (Sozialdem.), Jürgensen (Sozialdem.). 
Nilsen (Sozialdem.). 
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