APPENDIX TO CHAPTER VII 355
werden konnen, wenn sie neu in die Wirtschaft oder in das
Vermogen der betreffenden Person treten, d. h. also wenn sie
zu dem bisherigen Vermogen der betreffenden Person hinzutreten,
oder mit anderen Worten: es liegt umgekehrt kein
“Einkommen” vor, wenn Giiter in die eigene Wirtschaft hereinfliessen,
welche Teile des Stammvermogens dieser Wirtschaft
sind, also beispielweise, wenn ausstehende Forderungen zuritckgezahlt
oder ausgeliehene Vermogenobjekte zuriickgestellt
werden.
According to Kleinwichter the effort to reach a self-consistent concept
of income had led to the inclusion of every element flowing into one’s
possession whether by exchange from without or by production from
within his own establishment, and whether these elements are material or
immaterial, so long as we exclude such elements as * irregular’ receipts
and the return of old debts. The uselessness of such a concept Kleinwiichter
himself points out.
Robert Meyer, Handworterbuch der Staats- Wissenschaften, Bd.
III, Art. Einkommen “Begriff,” p. 348.
Die englische liberale Nationalokonomie war von dieser
Grundlage aus zu einseitigen Resultaten gelangt;indem sie das
Einkommen ganz in der Art verstand, wie die Buchhaltung
einer kaufmiinnischen oder industriellen Unternehmung den
Reingewinn ermittelt.
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Die deutsche Litteratur hat diese Einseitigkeit vermieden,
und die bis auf die Gegenwart herrschend gebliebene Hermannsche,
von Schmoller erginzte und vielleicht iiber Gebiithr
viel bewunderte Lehre versteht unter Einkommen alle Tauschgitter,
die nach vollstindiger Herstellung alles Stammvermogens
innerhalb des Jahres neu erzeugt und dargeboten
werden und zur Befriedigung der Bediirfnisse der Nation
dienen mogen (Hermann ), oder die Summe der wirtschaftlichen
Gitter, die ein Subjekt in einer gewissen Zeit zur Befriedigung
seiner Bediirfnisse ohne Schmilerung seines Vermogens werwenden
kann (Schmoller).
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In neuerer Zeit ist ein frither als selbstverstindlich vorausgesetztes
Merkmal auch begrifflich in den Vordergrund
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