Full text : Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

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dienst  der  Pfandlasten  in  den  ersten,  acht  Kriegsmonaten  ist
durch  diese  Ermittlung  immerhin  gewonnen.
Im  Vergleich  zu  den  Versuchen,  di©  wir  gemacht  haben,
etwas  tiefer  in  das  Verhältnis  von  Mieteinnahme  und
Hypothekzinsen  einzudringen,  muß  die  vorseits  wiedergegebene ­
  Texttabelle  als  höchst  bescheidener  Ertrag  bezeichnet
werden.  Alle  diese  Versuche  sind  nämlich  letzten  Endes  an  der
Dürftigkeit  des  Materials  für  die  rückständigen  Hypothekzinsen
gescheitert;  gleichwohl  sei  hier  wenigstens  mitgeteilt,  in  welcher
Richtung  sie  sich  bewegten.
Zunächst  wurden,  getrennt  für  jeden  Stadtteil,  die  Grundstücke ­
  nach  der  Höhe  der  jährlichen  Hypothekzinsen  in  drei
Gruppen  (bis  2001,  2001—4000  und  über  4000  M.)  zerlegt,
darnach  für  jede  Gruppe  der  Anteil  des  Mietausfalls  an  der  auf
8  Monate  berechneten  Zinsensumme  ermittelt.  Das  Ergebnis
war  für  die  ganze  Altstadt  ein,  absteigender  Gruppenanteil  von
16,15  bzw.  14,46  und  10,51%.  Indessen  ist  dieser  Regelmäßigkeit ­
  keine  große  Bedeutung  beizumessen,  da  die  Höhe  der  hypothekarischen ­
  Belastung  durchaus  nicht  in  direktem  Zusammenhang ­
  mit  der  Gefährdung  der  Mieteinnahme  zu  stehen  braucht.
Die  stadtteilsweise  Gliederung  versprach  zwar  einen  besseren
Einblick  in  diese  Zusammenhänge,  insofern  als  sie  gleichmäßigere ­
  Gruppen  von  Objekten  zusammenschloß-,  allein  sie  konnte
dies  Versprechen  nicht  halten,  da  die  Besetzung  der  Gruppen  zu
dünn  und  damit  der  Zufall  zu  mächtig  wurde.  Auch  der  weitere
Versuch,  sowohl  Mietausfall  wie  Zinsenlast  für  jedes  einzelne
Grundstück  in  Prozenten  der  ordentlichen  Mieteinnahme  auszudrücken ­
  und  die  so  erhaltenen  Prozentzahlen  zu  kombinieren,
führte  zu  keinem  befriedigenden  Ergebnis;  auch  dann  nicht,
wenn  man  den  Mietausfall  durch  Nicht-Vollzahlung  allein  berücksichtigte. ­
  Das  Schlußergebnis  dieser  Aufstellung  in  bezug  auf
das  Verhältnis  von  Schuldendienst  und  Mieteinnahme  ist  schon
im  ersten  Abschnitt  mitgeteilt  worden,  die  Verteilung  der  Grundstücke ­
  nach  dem  bisherigen  (achtmonatlichen)  Mietausfall  in
Prozenten  der  ganzjährigen  Mieteinnahme  ausgedrückt  war
folgende:

ohne
Ausfall

bis  1

über  1
bis  2

über  2
bis  3

über  3
bis  4

über  4
bis  5

über  5
bis  10

über  10
bis  15

über  15
bis  20

über  20
bis  25

über  25
bis  30

über
30  o/o

121
1

36
-läßt

36
man

28
die  v

21
on  M

27
letaus

81
fällen

42
ganz

17
vers

ii
chont

5
en  G

n
rundstücke

  außer  Betracht,  so  beträgt  für  die  betroffenen  Grundstücke ­
  der  Medianwert  (Ausfall  des  nach  der  Anteilshöhe  genau
in  der  Mitte  stehenden  Grundstücks)  5,6%  der  jährlichen  oder
8,4%  der  achtmonatlichen  Mieteinnahme.  Für  den  Mietausfall
durch  Nichtvollzahlung  allein  sind  die  entsprechenden  Werte
            
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