Bodengestaltung und Gewässer
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bis zum Eyimespaß die Oituzer Berge an. Dann folgt zwischen
Gyimes und Bicaz das Tarcäuer Gebirge, zwischen Bicaz und
Prisacani des Erinfie?-Eebirge, endlich bis zum Berge Pietrilero?i
an der Grenze der Bukowina das Dörner Gebirge. Die Gipfel
dieser Gebirgszüge erheben sich von 700 rn bis über 2500 m. Die
größte Höhe erreicht das Fogarascher Gebirge im Negoiu mit
2544 in. Der Höhe nach folgt dann das Burzengebirge mit dem
La om (2506 m), das Vulkangebirge mit dem Retezat (2484 rn),
das Paringergebirge mit dem Cindrelul (2255 in), das Dorner-
gebirge mit dem Pietrosul (2016 in), das Buzeugebirge mit dem,
Ciuca? (1957 in) das Erintietzgebirge mit der Toaca (1908 m),
das Vranceagebirge mit dem Penteleiu (1776 in), das Mehedinher
Gebirge mit der Vla?ca mare, das Oituzer Gebirge mit der Nimira
mare (1653 in), endlich das Tarcäuer Gebirge mit dem Tarhavas
(1624 in). Der Kamm der Karpathen steigt daher von Verciorova
über das Mehedinfer, Vulkaner und Paringergebirge bis zum Fo
garascher Gebirge an, senkt sich dann langsam im Burzen-Buzeu-
Vrancea- und Oituz-Eebirge bis zum tiefsten Punkt im Tarcau-
Eebirge, um sodann im Grinde?- und Dorner-Eebirge wieder an
zusteigen. Vom Hauptkamme zweigen in der Walachei nach Süden
und in der Moldau nach Südosten mehrere Seitenkämme ab, welche
in ihrer Verlängerung die Talbildungen bedingen. Die wichtigsten
Seitenkämme sind: der Mehedinfer Kamm, welcher beim Berge
Sturul beginnt und bis zur Donau reicht; der Kamm Zanoaga,
der vom Paringer Kamm ausgeht und die Wasserscheide zwischen
Schyl und Aluta bildet; der Comarnic-Kamm, der sich vom Negoiu
loslöst und mit seinen Verzweigungen einerseits das Flußgebiet der
Aluta von jenem der Vedea, andererseits jenes der Vedea vom Fluß
gebiete des Arge? trennt; der Leaotea-Kamm zwischen den Flüssen
Arge? und Jalomifa; der Cläbucetkamm zwischen Jalomifa und
dem Seretflußgebiet, endlich der Kamm der Bukowiner Schwarzen
Berge, welche die Wasserscheide Zwischen Seret und Prut bildet
und sich in einer Reihe von Hügeln unter dem Eesamtnamen der
Bahluier und Verlader Berge fortsetzt. Außer diesen 6 Haupt
seitenkämmen, welche die Flußgebiete der Hauptflüsse Rumäniens
scheiden, gibt es noch eine ganze Reihe von Nebenseitenkämmen
zwischen den betreffenden Nebenflüssen, so den Frumoasa-Kamm
zwischen Schyl und Motru; den Moltivi?-Kamm zwischen Schyl
und Eilort, den Plätäne?ti- und Paring-Kamm, die das Flußgebiet
des Lotru umschließen; den Gurguiata-Kamm zwischen Oltetz und
Aluta; den Cozia-Kamm zwischen Aluta und Topolog; den Joiha-
Kammzwischen Välsan und Arge?; den Cläbucetul-Kamm zwischen
dem Välsan und dem Raul Doamnei; den Jezerul-Kamm zwischen
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