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Die Gerechtigkeit des Heilmittels.
Buch VII
mit ihrem Erscheinen nicht auf die schließliche Aneignung des öffent
lichen Gebietes. Es ist nicht nötig, sie vorauszuahnen, wir können sie
in der Gegenwart sehen. Sie sind mit unserem Wachstum gewachsen
und nehmen noch immer zu.
wir pflügen neue Felder, öffnen neue Minen, gründen neue
Städte; wir treiben den Indianer zurück und rotten den Büffel aus;
wir umgürten das Land mit Eisenstraßen und säumen die Luft mit
Telegraxhendrähten; wir häufen Kenntnisse auf Kenntnisse und machen
Erfindung auf Erfindung nutzbar; wir bauen Schulen und dotieren
Lehranstalten; aber trotz alledem wird es den Massen unseres Volkes
nicht leichter, ihr Brot zu finden. Im Gegenteil, es wird schwerer.
Die wohlhabende Klasse wird wohlhabender, aber die ärmere wird immer
abhängiger. Die Kluft zwischen dem Arbeiter und dem Arbeitgeber
wird weiter; die sozialen Gegensätze werden schärfer; mit den livrierten
Equipagen kommen auch die barfüßigen Kinder, wir werden daran
gewöhnt, von den arbeitenden und den begüterten Klassen zu sprechen^
Bettler werden so häufig, daß, wo es einst kaum für ein kleines verbrechen
als Straßenraub galt, semandem Speise und Trank zu verweigern,,
um die er bat, jetzt das Tor verriegelt und die Bulldogge losgelassen
wird, während Gesetze gegen die Landstreicher erlassen werden, die an
die Zeiten Heinrichs VIII. erinnern.
Die Amerikaner nennen sich das vorgeschrittenste Volk der Erde.
Aber was ist der Zweck unseres Fortschrittes, wenn dies die Früchte
sind, die an dessen Wege wachsen?
So sind die Resultate des Privatbesitzer am Grund und Boden
beschaffen, so die Wirkungen eines Prinzipes, das mit immer zunehmen
der Gewalt wirken muß. Nicht weil die Arbeiter schneller zugenommen
haben als das Kapital; nicht weil die Bevölkerung gegen ihren Unter
halt drängt; nicht weil die Maschinen „die Arbeit rar" gemacht Habens
nicht weil ein tatsächlicher Gegensatz zwischen der Arbeit und dem Kapital
besteht; sondern einfach, weil der Grund und Boden teurer wird, werden
die Bedingungen, unter denen die Arbeit Zugang zu den Naturvorteilen
findet, die allein sie zur Produktion befähigen, härter und härter. Das
öffentliche Gebiet tritt weiter zurück und wird immer enger. Das Grund
eigentum konzentriert sich immer mehr. Derjenige Teil des Volkes,
der kein gesetzliches Recht auf den Grund und Boden hat, auf dem er
lebt, wird beständig größer.
Die New Yorker „World" sagt: „Lin nicht am Orte residierender
Besitzer, wie der in Irland, wird das charakteristische Merkmal großer
landwirtschaftlicher Distrikte in Neuengland, der Nominalwert der zu
verpachtenden Besitzungen steigt mit jedem Jahr, die beanspruchten
pachten werden in die Höhe geschraubt und der Charakter der Pächter
beständig heruntergedrückt." Und die „Nation" sagt mit Bezug auf
denselben Gegenstand: „vermehrter Nominalwert des Landes, höhere
Pachten, weniger von ihren Besitzern bewohnte Landgüter, verminderte