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V orwort.
Diese beiden Aufsätze leiten eine Kritik ein, für die schon mein
erstes Büchlein das Vorspiel war. Als fortlaufenden Titel habe ich
den Kernspruch dieser Kritik gewählt: „Die Herrschaft des Wortes
— eine Warnung, unserem Denken zugerufen.
Diese Aufsätze sind von sehr ungleicher Natur. Der erste ist
eine sachliche Abhandlung, die schon im Dezember 1900 als akademische
Pflichtschrift gedruckt war. Der zweite ist bloß ein zwangloser Vor
tag, den ich am 15. Dezember 1900 in Heidelberg gehalten habe;
natürlich in viel kürzerer Form, nicht so aus allen Fugen geraten, wie
er sich jetzt darstellt, seinem Berufe gegenüber der Kritik zuliebe.
So ungleich diese Aufsätze sind, und so völlig unabhängig von
einander, nach ihrem gemeinsamen Bezug auf jene Kritik vertragen
sie sich aufs beste. Die Abhandlung sucht den Punkt ins klare
zu bringen, bei dem meine Kritik ein setzt. Es war schon dabei
nötig, vereinzelte Blicke auf den Weg voraus zu werfen; wenn dies
auch nur i m engeren Anschluß an jene gegebenen Verhältnisse
möglich war, auf deren Boden sich diese Abhandlung bewegt. Weit
unverblümter will es nun der Vortrag entnehmen lassen, wohin die
Fahrt geht.