Anhang.
Zur Sache selbst gehört es nicht mehr, aber die ganzen Ver
hältnisse zwingen mich dazu, daß ich auch über die Lösung des
Problems einiges sage. Es kann dies nur unter allen möglichen Vor
behalten geschehen, aber es muß geschehen. Zu lebhaft ist der An
schein, daß sich unser Denken in eine Sackgasse verrennt, sobald es
jene landläufige Lösung verschmäht. Diesem lähmenden Eindruck muß
ich zu steuern suchen. Es soll sich zeigen, daß man den Weg
auch bis ans Ende ausgehen kann, den die Kritik im
Vortrage nur mit einem einzigen Schritt betreten hat.
Die folgenden Ausführungen sind ganz dezidiert gehalten, weil die
gebotene Kürze auch dies verlangt. Aber sie erheben keines
wegs den Anspruch, ihren Gegenstand sachgemäß zu
erledigen. Damit hätte es gute Wege. Es kann unter den ge
gebenen Verhältnissen unmöglich meine Absicht sein, mit jener land
läufigen Lösung gleich definitiv abzurechnen. Aber es genügt auch,
wenn die Abrechnung, und zugleich auch eine andere Art der Lösung,
überhaupt nur absehbar werden. Es soll denkbar erscheinen, daß
man auch „links herum“ kommt. Zum besseren Verständnis stelle ich
die Leitgedanken meiner Darlegung voran.
Alles, was die moderne Erfahrungswissenschaft über den Ursprung
des Menschengeschlechtes zu ermitteln weiß, gehört der Metahistorie
an. Es will ausdrücklich als metahistorische Erkenntnis verstanden
sein. Also behält diese Ermittlung ihren vollen wissenschaftlichen Wert
auch dann, wenn ihr jeder Belang für die historische Erkenntnis
mangelt. Dies trifft in der Tat zu. Aus der Metahistorie allein, die
ihn zu ermitteln sucht, schöpft der Ursprung des Menschengeschlechtes
seine Bedeutung; die Bedeutung aber, der Geschichte die Grenzen zu
ziehen, kommt ihm nicht zu. Diese Bedeutung wird ihm zwar bei-
gelegt, aber nur so, daß unser Denken hierbei einem verführe
rischen Selbstbetrug zum Opfer fällt. Wie es auch scheint,
verbietet es sich von Haus aus, auf die Frage nach den realen Aus-