Full text : Wirtschaft als Leben

Anhang,  VIII.

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wieder  bloß  vom  naturwissenschaftlichen  Standpunkt
aus  erfaßbar  ist.  In  jenem  qui  pro  quo  wird  uns  also  der  Denkfehler ­
  greifbar,  der  in  dem  vermittelnden  Satze  steckt  und  den  ganzen
Gedankengang  vergiftet.  Auf  Rechnung  dieses  Fehlers  käme  auch  der
prinzipielle  Verstoß,  der  jenem  Gedankengang  von  Haus  aus  vorzuwerfen ­
  war.  Für  die  Grenzen  der  Geschichte  wird  der
metahistorische  Aufschluß  über  den  Träger  des  historischen ­
  Geschehens  nur  in  dem  fehlerhaften  Sinne
ausschlaggebend,  daß  man  das  bloß  historisch  Erfaßbare ­
  mit  dem  bloß  naturwissenschaftlich  Erfaßbaren ­
  in  eine  logisch  unzulässige  Verbindung  bringt.
So  würde  sich  also  zu  gleicher  Zeit  der  Kompetenzeinwand  rechtfertigen,
  der  im  Vortrage  gegenüber  der  landläufigen  „Lösung“  erhoben ­
  wurde.  Denn  was  ist  das  schuldtragende  qui  pro  quo  anders
als  eine  Verquickung  dessen,  was  aus  erkenntniskritischen  Gründen
streng  auseinander  gehalten  werden  muß.  Bedenkt  man  aber,  daß
jenes  qui  pro  quo  zugleich  den  Sinn  einer  ungenauen  aber  bequemen
Ausdrucksweise  hat,  die  vielleicht  in  jedem  anderen  Fall  unschädlich
wäre,  erwägt  man,  wie  vertraut  uns  die  Anschauungen  sind,  die  dieser
Ausdrucksweise  parallel  gehen,  so  wird  man  schon  daraus  die  versucherische ­
  Kraft  ermessen  können,  mit  der  sich  die  landläufige
„Lösung“  unserem  Denken  aufdrängt.

VIII.
Zur  Kritik  dieser  „Lösung“  ist  bisher  zweierlei  geschehen.  Erstens
habe  ich  gezeigt,  daß  die  schlichte  Argumentation,  die  dieser ”
zu  unterließen  scheint  als  logische  Begründung  gar  nicht  ernst  zu
M hr e n  isTVa?“  immerhi  der  „Lösung“  als  ***££*
dienen,  den  Schein  hervorrufen,  de°!ich  tatsächlich  in
würde.  Zweitens  habe  ich  dem  W  nachzur echnen  verder
  landläufigen  „Lösung  auslebt,  s  dünkt ,  sie  ist  schon
sucht.  So  selbstverständlich  uns  diese  ”  ? ne  heikle  Sache  um  die
logisch  unhaltbar.  Aber  es  ble ‘ bttt  einmal  in  Fleisch
rein  dialektische  Widerlegung  einer  Ansicht,  cne  um,
,  .  „r  mifitrauen  da  zehnmal  früher  dem
und  Blut  übergegangen  ist.  Wir  mißtra
Angriff,  als  daß  wir  an  dem  Angegriffenen  irre  wurden.  Noch  dazu,
wenn  die  „Lösung“  alle  Bequemlichkeit  des  Denkens  auf  ihrer  Seite
hat.  Der  bloße  Nachweis,  daß  der  Weg  zu  dieser  „Losung  über
Irrtümer  führt,  genügt  nicht.  Dieser  Nachweis  war  nicht  zu  entbehren,
            
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