Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Statistiken  der  letzten  Jahre.

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daß  sich  an  dem  ersten  „dem  1.  Juli  1896  folgenden  Abrechnungstage“  der
Wert  der  deponierten  Schecks  auf  ungefähr  $  468,000,000  belief.  Wenn  wir
annehmen  könnten,  daß  dieser  Tag  ein  Durchschnittstag  des  Jahres  war,
so  brauchten  wir,  um  die  Scheckdepositen  eines  ganzen  Jahres  zu  erlangen,
diese  einfach  mit  der  Anzahl  der  Abrechnungstage  im  Jahre  1896,  die  305
betrug,  zu  multiplizieren 4 ).  Nun  ist  aber  zufällig  der  erste  Juli  für  Scheckdepositen ­
  ein  außergewöhnlich  lebhafter  Tag.  Wie  durch  die  Clearings  der
New  Yorker  Abrechnungsbörse  angezeigt  wird,  kommen  wir  unter  Berücksichtigung ­
  dieser  Tatsache  zu  dem  Schlüsse,  daß  die  gesamten  Jahresdepositen ­
  an  Schecks  im  Jahre  1896  ungefähr  97  Milliarden  betrugen,  wobei
man  mit  einem  möglichen  Irrtum  von  vielleicht  5  oder  6  Prozent  rechnen
kann  2 ).  Nach  ähnlichen  Berechnungen  für  1909  beziffert  sich  der  gesamte
Scheckumsatz  dieses  Jahres  auf  364  Milliarden 3 ).  Wir  haben  also  die  Werte
des  gesamten  Scheckverkehrs  (G'U')  in  den  beiden  Jahren  1896  und  1909
und  finden,  daß  sie  97  bzw.  364  Milliarden  betragen,  die  innerhalb  dreizehn
Jahren  ein  gewaltiges  Anwachsen  bezeugen.  Es  sind  dann  noch  die  Zahlen
für  die  dazwischenhegenden  Jahre  einzuschalten.  Leider  haben  wir  für  den
zwischen  diesen  beiden  Jahren  liegenden  Zeitraum  keinerlei  Angaben  wie
die  von  Kinley  für  1896  und  1909.  Wir  können  jedoch  in  den  Clearinghausumsätzen ­
  ein  ausgezeichnetes  Barometer  finden  —  ein  Barometer,
das  zum  Teil  von  den  Clearings  in  New  York,  noch  mehr  aber  von  denen
außerhalb  dieser  Stadt  abhängig  ist.  Obgleich  die  Clearings  in  New  York
weitgehendste  Beachtung  verdienen,  so  wird  doch  allgemein  anerkannt,
daß  deren  relative  Bedeutung  in  den  Gesamtabrechnungen  übertrieben  wird 4 ).
Was  die  Frage  betrifft:  „Welche  relative  Bedeutung  sollte  den  Verrechnungen ­
  in  New  York  bzw.  den  auswärtigen  Verrechnungen  gegeben  werden,
um  das  beste  Barometer  der  Schecktransaktionen  für  das  ganze  Land  zu
erhalten  ?“,  so  kommen  wir  zu  dem  Schluß,  daß  man  ein  gutes  Barometer  des
Scheckumsatzes  für  die  Vereinigten  Staaten  dadurch  erhält,  indem  man  die
auswärtigen  Clearings  mit  fünf  multipliziert  und  das  Resultat  zu  den  New
Yorker  Abrechnungen  addiert 6 ).

i)  Diese  Multiplikation  ergibt  $  143,000,000,000;  diese  Zahl  benutzt  Professor  Kemmerer
  (op.  eit.,  S.  110—111).  ......  ,  ,  ,
a )  Die  zur  Erlangung  dieses  Resultates  angewandte  Methode  ist  m  §  4  des  Anhanges
zu  diesem  (XII.)  Kapitel  beschrieben.
3 )  Siehe  §  4  des  Anhanges  zu  diesem  (XII.)  Kapitel.
4 )  Siehe  z.  B.  die  im  Financial  Review  jor  1910,  S.  33  und  in  Babsons  Business  Barometers ­
  (Wellesley  Hills,  Mass.)  1910,  S.  188  über  diese  Clearings  gemachten  Bemerkungen.
5 )  Siehe  §  5  des  Anhanges  zu  diesem  (XII.)  Kapitel.
            
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