Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Anhang  zum  XII.  Kapitel.

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aus  dem  Betriebe  der  Eisenbahnen  in  den  Vereinigten  Staaten,  durch  die
Eisenbahnen  beförderte  Frachten,  Bruttoeingänge  der  Western  Union
Telegraphengesellschaft,  Verbrauch  an  Roheisen,  bituminöse  Kohle,  Weizen,
Korn,  Baumwolle,  Schafwolle,  Weine,  Liköre  und  den  Marktwert  gemeldeter ­
  Verkäufe  an  der  New  Yorker  Effektenbörse.  Jede  dieser  Zahlengruppen
wird  von  Kemmerer  durch  Indexnummern  ausgedrückt  und  deren  einfacher ­
  Durchschnitt  als  die  Handelsindexnummer  für  jedes  in  Frage  stehende
Jahr  genommen.
Allerdings  ist  sich  Kemmerer  völlig  bewußt  gewesen,  daß  viele  dieser
Zahlen  mehr  oder  weniger  gewichtigen  Einwänden  ausgesetzt  sind.  Bei
einer  Veränderung  des  auf  den  Kopf  berechneten  Handels  kann  die  Bevölkerung ­
  nur  einen  sehr  dürftigen  Handelsindex  bieten.  Werte  eignen
sich  nur  dann,  wenn  Beständigkeit  der  Preise  vorausgesetzt  werden  kann,
was  bei  den  Einnahmen  der  Post  und  der  Telegraphengesellschaften  nur
teilweise,  beim  Import  und  Export,  bei  den  Einnahmen  der  Eisenbahnen
und  bei  Wertpapieren  überhaupt  nie  der  Fall  sein  kann.
Nachdem  Kemmerer  auf  diese  Weise  die  verschiedenen  Elemente,
nämlich  Oü  +  G'ü'  und  H,  die  die  Preisniveaus  theoretisch  bestimmen,
für  1879—1908  festgestellt  hat,  rechnet  er  aus  ihnen  die  Indexnummer  der
Preise  heraus.  Diese  aus  den  anderen  Größen  der  Verkehrsgleichung  berechnete ­
  Indoxnummer  nennt  er  „relative  Zirkulation“.  Die  Zahlen  relativer ­
  Zirkulation  (virtuell  nach  der  Formel  P  —  (GU  +  G'U')  -f-  H)  werden
von  ihm  sodann  mit  den  tatsächlichen  Statistiken  der  Preisniveaus  verglichen. ­
  Diese  direkt  berechneten  Preisindexnummern  nimmt  er  als  Durchschnitt ­
  der  Indexnummern  für  Engrospreise  (Zahlen  von  Commons  und
vom  Arbeitsamt,  S.  137),  für  Löhne  (dem  Bericht  des  Arbeitsamtes,
S.  137,  und  der  Industrial  Commission  entnommen),  sowie  für  Preise
von  Eisenbahnaktien  (Industrial  Commission  und  Wall  Street  Journal),
die  er  folgendermaßen  wiegt:  Löhne  3  Prozent,  Aktien  8  Prozent,  Engroswaren
  89  Prozent.
Die  durch  Kurven  (S.  149)  dargestellten  beiden  Zahlengruppen  —
„relative  Zirkulation“  und  „allgemeine  Preise“  —  zeigen  eine  allgemeine
Übereinstimmung.
§  2  (zum  XII.  Kapitel,  §  2).
Methode  zur  Berechnung  von  G.
Die  Abschätzungen  von  G  oder  des  in  den  Vereinigten  Staaten  in  Umlauf
befindlichen  Geldes  sind  auf  die  Berichte  des  Comptrollers  of  the  Currency
            
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