Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Anhang  zum  XIT.  Kapitel.

385

8  =  S'  +  r
=  (&b  +  A h  +  N b )  +  (N  k  +  N  a )
+  (K a  +  K n  —  B k )  +  (K a  +  N a  A b )  ~\-{k-\-a-\-n)-\-{g-\-h-\-a)
(1)'  +*  —  B n
=  (1)  alles  deponierte  Geld.
+  (2)  Geldausgaben  der  „Nichtdeponenten“,
+  (3)  Ks  Geldausgaben  aus  Ladenkassen  (d.  h.  Geldausgaben,  die
zu  dem  den  Banken  entnommenen  Gelde  noch  hinzukommen),
+  (4)  A’s  unter  der  Hand  empfangene  Geldeinnahmen  (d.  h.  Geldeinnahmen, ­
  die  zu  dem  in  den  Banken  deponierten  Gelde  noch
hinzukommen),
-f  (5)  innerhalb  der  verschiedenen  Klassen  stattfindender  Geldumlauf,
+  (6)  KN’s  Nettogeldabfluß,  im  Diagramm  nicht  dargestellt,
+  (7)  KN’s  Nettozunahme  des  zur  Verfügung  gehaltenen  Geldes,
—  (8)  seitens  N  den  Banken  entnommenes  Geld.
Dies  ist  eine  vollständige  und  allgemeine  Formel  für  den  Geldumlauf
eines  Gemeinwesens.  Ihre  ersten  beiden  Glieder  bilden  den  ersten  Näherungswert ­
  und  die  anderen  sechs  Glieder  bilden  r,  welches  das  „Kestglied“  genannt
werden  kann.
Das  erste  und  zweite  Glied  sind  die  allerwichtigsten.  Die  letzten
drei  Glieder,  das  sechste,  siebente  und  achte,  sind  unter  allen  in  Betracht
kommenden  Umständen  zweifellos  ganz  ohne  Belang.  Ich  darf  wohl  auch
mit  Sicherheit  annehmen,  daß  sich  in  den  Vereinigten  Staaten  das  dritte,
vierte  und  fünfte  Glied  auf  weniger  als  zehn  Prozent,  ja  höchstwahrscheinlich
auf  weniger  als  fünf  Prozent  der  Gesamtsumme  beläuft.  Das  vollständige
Weglassen  aller  Glieder  mit  Ausnahme  der  ersten  beiden  würde  daher
noch  immer  eine  ziemlich  genaue  Zahl  für  die  gesamten  8  geben,  denn  jedermann, ­
  dem  die  Ungenauigkeit  der  Statistiken  bekannt  ist,  weiß,  daß  ein
Irrtum  von  5  oder  10  Prozent  als  unbedeutend  betrachtet  werden  kann,
besonders  bei  einer  Größe,  die  bisher  außer  dem  Bereich  aller  Meßversuche  lag.
Wir  können  also  bei  unseren  Näherungswerten  drei  aufeinanderfolgende
Stadien  unterscheiden.  Der  erste  Näherungswert  umfaßt  nur  die  ersten
beiden  Glieder,  nämlich  deponiertes  Geld  plus  Ausgaben  seitens  der  „Nichtdeponenten“; ­
  der  zweite  enthält  außerdem  die  Glieder  (3),  (4)  und  (5),
nämlich  die  aus  Ladenkassen  gedeckten  Geldausgaben  von  K,  seitens  A  eingenommene ­
  Geldeingänge,  und  den  innerhalb  der  Klassen  stattfindenden
Geldumlauf,  während  der  dritte  durch  den  Einschluß  der  Glieder  (6),  (7)
und  (8),  von  denen  keines  praktische  Bedeutung  besitzt,  absolut  vollständig
wiedergegeben  wurde.  Wir  haben  die  Formel  vollständig  dargelegt,  damit
Fisher,  Kaufkraft  des  Geldes.  25
            
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