Full text : Die Kaufkraft des Geldes

408

Anhang  zum  XII.  Kapitel.

Die  Statistiken  der  Aus-  und  Einfuhr  sind  wahrscheinlich  fünfzigmal
so  vollständig,  wie  die  des  einheimischen  Handels  und  daher  (nach  dem
Grundsätze,  daß  wahrscheinliche  Fehler  sich  umgekehrt  wie  die  Quadratwurzel ­
  aus  der  Anzahl  der  angestellten  Beobachtungen  ändern),  ungefähr
siebenmal  so  genau.  Andrerseits  stellen  jedoch  die  Aus-  und  Einfuhren
weniger  als  1  Prozent  des  einheimischen  Handels  der  Vereinigten  Staaten
dar,  welche,  nach  den  in  früheren  Kapiteln  erklärten  Grundsätzen,
in  der  Verkehrsgleichung  nur  zur  Hälfte  ihres  Wertes  eingesetzt
werden  sollten,  da  ein  Teil  des  Tauschverkehrs  das  Ausland  ist.
Trotzdem  nun  auch  der  Außenhandel  eine  Kleinigkeit  ist,  so  ist  er
doch  bis  zu  einem  gewissen  Grade  ein  Index  des  Binnenhandels,  da
große  Inlandgeschäfte  eine  Vorbedingung  für  Ausfuhren  und  eine  Folge  von
Einfuhren  sind,  während  vielleicht  ein  noch  größerer  Umfang  auf  andere
Weise  indirekt  mit  diesem  Handel  in  Verbindung  steht.  Indem  wir  diese
und  andere  Betrachtungen  gegeneinander  abwogen,  wurden  die  dem
Außen-  und  Innenhandel  zugeteilten  relativen  Gewichte  so  ausgewählt,
wie  sie  in  Kolonne  (5)  wiedergegeben  sind.
Kolonne  (4)  gibt  die  Effektenverkäufe  nach  den  gewöhnlichen  Zahlen,
wie  sie  beispielsweise  in  der  Financial  Review  zu  finden  sind.  Diese  Zahlen
beziehen  sich  natürlich  nicht  auf  die  Werte,  sondern  auf  den  Umfang  der
Verkäufe.
Kolonne  (6)  gibt  die  Zahlen  für  die  per  Eisenbahn  beförderten
Güter  in  Tonnen  für  Fiskaljahre  und  zwar  nach  Poors  Railroad  Manual.
Kolonne  (7)  gibt  die  Zahlen  für  die  in  Fiskaljahren  durch  die  Post
der  Vereinigten  Staaten  beförderten  Briefe.  Diese  Ziffern  verdanken  wir
der  gütigen  Mitteilung  des  Postdepartements.  Für  das  Jahr  1896  fehlen
jedwede  Angaben.
Wir  haben  nun  noch  das  für  die  Kombination  der  Kolonnen  (2),  (3),
(4),  (6)  und  (7)  angewendete  Verfahren  zu  beschreiben.
Die  ersten  drei  Kolonnen  bilden  eine  Gruppe  für  sich,  die  direkte  Indizes
des  Handels  darstellt,  während  die  letzten  beiden  Kolonnen  eine  Gruppe
indirekter  Handelsindizes  konstituieren.
Die  direkten  Indizes  wurden  so  kombiniert,  daß  der  Binnenhandel  mit
zivanzig,  die  Aus-  und  Einfuhren  mit  drei,  und  die  Effektenverkäufe  mit
eins  gewogen  wurden.  Diese  Gewichte  sind  allerdings  nur  Sache  der  Ansicht,
doch  ergeben  bekanntlich  große  Unterschiede  im  System  des  Wiegens  nur
geringe  Unterschiede  in  den  End-Durchschnitten.
Auf  diese  Weise  wird  Kolonne  (5)  gefunden.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.