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geeignet sind. Verschiedene einheimische Früchte, so Bananen,
Ananas, Bungan und andere, werden auch gern von den Mücken
besucht.
2. Statistische Überblicke.
Die Gesamtzahl der Malariakranken ist nicht zu ermitteln, da
keine Anzeigepflicht besteht.
Tabelle I berücksichtigt die Fälle, die in den Jahren 1897 bis
1909 in den Regierungshospitälern und durch die Kö-i behandelt
wurden und vergleicht sie mit der Zahl aller Kranken überhaupt.
Tabelle I.
Jahr
Gesamtzahl aller
Kranken überhaupt
Zahl der
behandelten
Malariafälle
Von 1000 Kranken
waren malariakrank
1897
217 807
47 342
217,3
1898
150 132
39 616
263,8
1899
135 531
29 994
221,3
1900
130 049
27 441
211,0
1901
131 635
29 185
221,7
1902
135 852
31 039
228,3
1903
135 589
27 775
204,8
1904
148 206
23 601
159,2
1905
157 537
21 360
135,6
1906
211 034
34 351
162,7
1907
227 363
49 139
216,5
1908
244 500
51 000
208,6
1909
262 525
52 201
198,7
Das Anschwellen der Zahl der Malariafälle in den letzten Jahren
erklärt sich daraus, daß infolge der wachsenden Volksaufklärung
die ärztliche Hilfe in immer stärkerem Maße nachgesucht wird.
Die Sterblichkeit der Malaria hat bei den Japanern allmählich
abgenommen, bei den Formosanern dagegen leider noch nicht. Dies
zeigt die nebenstehende Übersicht.
Wenn man weiterhin die Sterblichkeit in den einzelnen Distrikten
untersucht, so finden sich große Verschiedenheiten.